Überarbeitete Niederschrift und Kommentare © Eric M. Jones
Redaktion und Edition Ken Glover
Übersetzung © Thomas Schwagmeier u. a.
Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweise im Bilderverzeichnis
Filmnachweise im Filmverzeichnis
MP3‑Audiodateien: Roland Speth
Young: (mit unbemerkt offenem Mikrofon) Okay. Manschetten‑Checkliste. Wo haben wir sie?
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Gelegentlich sind zusammenhanglose und oft unverständliche Gesprächsfetzen zu hören. An einer Stelle ist von den Trinkbeuteln die Rede (SUR 3-8).
Duke: Wir sprachen miteinander beim Anziehen der Anzüge. Es ging hin und her. Wo legen wir das hin? Wohin dies? In der Art. Alles musste am richtigen Platz sein, damit wir die Übersicht behielten und die Sachen wiederfanden, wenn wir sie brauchten. Wir redeten viel, aber das meiste war nicht zu hören. Es sei denn, die Sprechtaste wurde versehentlich gedrückt.
Young:Beim ersten Mal vergaß ich, den Trinkbeutel in den Anzug zu hängen, bevor ich mich anzog. Leider bekommt man den Beutel hinterher nicht mehr rein. Charlie versuchte es (irgendwann nach ) und ich half ihm, den Beutel nach unten zu schieben. Aber es gelang uns nicht richtig.
Duke:Der Beutel war drin, nur konntest du nicht daraus trinken.
Young:Draußen drehte ich den Kopf hin und her, um das Ventil zu verrutschen. Ich bin aber nie herangekommen. Es hing unter dem Helmverschlussring. Ich versuchte, im Anzug so tief wie möglich nach unten zu kommen, doch das Ventil war nicht zu erreichen.
Young: Ihr solltet sehen, wie ich den 50 Pfund (23 kg) schweren Raumanzug mit einer Hand hochhalte und Charlie mit einer Hand die Reißverschlüsse öffnet. Einfach klasse.
England: Schön. Bring uns was mit von der geringen Schwerkraft. (Pause)
Young: Ja. Ihr Erdlinge müsst auf diese Annehmlichkeit leider verzichten. (lange Pause)
Young: (mit unbemerkt offenem Mikrofon) Du hast es. (Pause) Wo kommen sie hin? (Pause) (nicht zu verstehen) sie lösen.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Wieder sind mehr oder weniger verständliche Übertragungen zu hören.
John und Charlie müssten jetzt mit der rechten Spalte auf SUR 3-8 beginnen. Johns Frage: Wo kommen sie hin?
könnte sich auf den LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment‑Dichtungsstecker und die Schutzkappe des elektrischen Anschlusses beziehen. Laut Checkliste (SUR 3-8) sollen beide in die Handtasche (TSB
TSBTemporary Stowage Bag) gelegt werden, die unmittelbar vor John an Paneel 5 hängt.
England: Charlie, Houston.
Young: Charlie zieht seinen Anzug an. Deshalb spreche ich mit euch.
England: Okay. Falls es noch nicht zu spät ist. Die Anzug‑Leute wollen, dass Charlie mit Wasser den Orangensaft aus seinem Helm wischt, bevor er das Antibeschlagmittel aufträgt (SUR 2-5).
Young: Für so etwas ist es nie zu spät. Wird gemacht.
England: Okay.
Young: (mit unbemerkt offenem Mikrofon) Das hätten wir schon gestern Abend erledigen können, ihr Idioten! (zu Charlie) Du sollst den Helm mit Wasser sauber wischen, bevor du das Antibeschlagmittel aufträgst. Hast du ihn ausgewischt?
Duke: Was?
Im Original der Niederschrift wird Johns unbeabsichtigter Funkspruch folgendermaßen wiedergegeben: Das hättest du schon gestern Abend erledigen können, Idiot.
Aus dem Grund habe auch ich die Passage immer so verstanden, dass John sich über Charlie ärgert. Bei meinem Gespräch über die Mission mit Charlie näherte ich mich dem Punkt daher sehr zurückhaltend. Nach unserem Gespräch, während der Arbeit an diesem Kommentar, hörte ich mir die Aufnahme noch einmal genau an und korrigierte daraufhin die Niederschrift. Rückblickend ist meine Zurückhaltung also nicht nötig gewesen.
Jones: Jack (Schmitt) sagte mir – Gene (Cernan) ebenfalls – dass bei ihren Gesprächen untereinander ein vergleichsweise rustikaler Ton herrschte. Doch wenn das Mikrofon eingeschaltet wurde, haben sie, vielleicht unbewusst, ihre Wortwahl …
Duke: Man achtete darauf. Bei uns war es das Gleiche. Sehr oft … Also, nicht sehr oft, aber doch bei zwei oder drei Gelegenheiten – zumindest kann ich mich an drei erinnern. An eine besonders. Während wir im Mondorbit auf die Entscheidung warteten, ob wir landen dürfen, sorgte der Orangensaft bei John für heftige Blähungen. Er hat einen nach dem anderen fahren lassen und alles verstänkert. Sein Geschimpfe über den Orangensaft konnte man dann wortwörtlich abgedruckt in der Aviation Week lesen! Ich meine, wir haben herumgealbert und uns lustig gemacht, und in Houston war alles zu hören. Nur ein Beispiel für solche Situationen. Man meint, unter sich zu sein, und spricht einigermaßen unverblümt, wie Sie sagten. Bei offenem Mikrofon versuchten wir, uns zu beherrschen, doch das eine oder andere ist uns rausgerutscht.
Jones: Jemand, der Sie alle nicht kennt, denkt beim Lesen vielleicht, dass Johns
Idiot
zu Ihnen ein ziemlich …
Duke: Er meinte nicht mich.
Jones: Er hat sich selbst gemeint?
Duke: Nein. Er ärgerte sich, weil man uns das nicht schon am Abend vorher gesagt hatte, verstehen Sie? Die Leute im Überwachungszentrum (MCC
MCCMission Control Center) waren gemeint.
England: Verstanden, John. Wir hören dich.
Young: Was habt ihr gehört? (Pause)
England: Nun, euer Mikrofon ist offen.
Duke: Wir sind zu hören?
England: Das ist richtig. (lange Pause)
Trotz des Hinweises hört man gelegentlich weitere Äußerungen. Allerdings kaum genug, um einen Zusammenhang zu erkennen.
Young: … drücken … Sicherungsmechanismus ist schwergängig. (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) lässt sich nicht bewegen. (lange Pause)
Young: (nicht zu verstehen) (an Houston) Wollt ihr bei Ersatzschaltung Sprechfunk (zur Bodenstation) bleiben oder sollen wir auf das normale System Sprechfunk schalten? (Paneel 12, SUR 3-8)
England: Ich kläre das.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Young: Charlies PRD
PRDPersonal Radiation Dosimeter zeigt 2︱1︱1︱1︱1. Eine Zwei und viermal die Eins. (PRD‑Ansicht)
England: Okay. Zwei und viermal die Eins.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
England: Orion, Houston.
Duke: Kommen.
England: Bestätigt bitte hintere Omni.
Young: Hintere Omni, Charlie.
England: Okay.
Lange Unterbrechung des Funkverkehrs.
Duke: … Muss kurz unterbrechen, weil ich keine Ahnung habe, wie man diese Falte rausbekommen soll. Dafür fehlt eine Hand. Vier Hände wären besser. Zwei zum Halten … Eine, die am Reißverschluss zieht, und zwei um die Falte zu glätten. Also drei Hände.
Duke: Bei der Vorbereitung auf den Außeneinsatz gab es ein Problem mit meinem Reißverschluss. Wir vermuteten, dass mein Körper sich in der Schwerelosigkeit etwas ausgedehnt hat, und weil ich den Anzug so knapp anpassen ließ, konnte ich nun den Reißverschluss nicht schließen. Wie bei einem zu voll gepackten Koffer. Am Rücken entstand eine Falte, sodass die Reißverschlusshälften nicht glatt nebeneinanderlagen, sondern so?
Als typischer Südstaatler neigt Charlie dazu, Aussagen in Fragen umzuwandeln, wie im letzten Satz des vorangegangenen Abschnitts. Damit bittet er mich nur um eine Bestätigung, dass ich ihn verstanden habe.
Jones: So ähnlich wie ein gekrümmter Finger.
Duke: Ja. Und an der Stelle ging es nicht weiter. Man hätte die Hälften zusammenhalten müssen, dann brauchte man eine weitere Hand, um den Verschluss zu ziehen, und noch eine, um die Krümmung zu begradigen.
Jones: Darum haben Sie beide …
Duke: Ja, zusammen gelang es uns. Ich weiß nicht mehr wie, aber John hat es geschafft.
England: Orion, Houston.
Duke: Kommen.
England: Wir bitten euch, bei passender Gelegenheit die LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche auszutauschen und zu entsorgen. (Pause)
Duke: Okay.
Weil man aufgrund der verspäteten Landung die erste EVA
EVAExtravehicular Activity verschoben und die Ruhepause vorgezogen hatte, muss die primäre LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche im ECS
ECSEnvironmental Control System nun eher ersetzt werden als im Flugplan (Apollo 16 Flight Plan, S. 3-158) vorgesehen. Die Austauschkartusche befindet sich in einer Halterung hinter der Triebwerksabdeckung.
Young: Du sollst die LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche austauschen und entsorgen.
England: Dazu haben wir noch ein paar Änderungen für die Checkliste Oberfläche und die EVA‑Stichwortkarten.
Duke: Nein, aber sie gehen rein.
Young: Charlie, melde …
Duke: Okay.
Young: Mach weiter.
England: Aber die Kartuschenhalterung behalten.
Young: Ich habe verstanden:
Die Kartuschenhalterung behalten.
England: Richtig.
Young: Okay.
Duke: Okay, sag mir die Änderungen.
England: Okay, auf der Stichwortkarte EVA‑1. (Pause)
Duke: Kommen.
Anstatt das Ringbuch der Checkliste für die Oberfläche zu verwenden, befestigten John und Charlie am vorderen Instrumentenpaneel zwei zusammenhängende
Stichwortkarten, auf denen alle Schritte der Vorbereitung (Vorderseite) sowie der Ablauf nach dem Außeneinsatz (Rückseite) notiert sind. So müssen sie nicht ständig umblättern. Solche Karten gibt es für jede EVA
EVAExtravehicular Activity und für den Fall, dass nur ein Astronaut aussteigen kann.
Young: Schließ dein Wasser an, Charlie.
England: In der rechten …
Young: Nein, brauche ich nicht.
England: Okay, auf (Stichwortkarte) Vor EVA‑1, rechte Spalte, dritte Zeile. Dort steht: COMM
COMMCommunications: Modulation – FM
FMFrequency Modulation. (Pause)
Die Karten haben jeweils drei Spalten. Begonnen wird auf der oberen Karte – Vor EVA‑1 – mit der linken Spalte: Vorbereiten der Ausrüstung für EVA-1
EVAExtravehicular Activity (). Es folgen die mittlere und die rechte Spalte, dann der Wechsel zur unteren Karte. Wenn auch die Spalten der unteren Karte in gleicher Reihenfolge abgearbeitet sind, werden die Karten umgedreht. Für die Rückseite gilt dasselbe Prinzip.
Duke: (Stichwortkarte) Vor EVA‑1, rechte Spalte. (Pause) Okay. Modulation – FM
FMFrequency Modulation …
England: Okay …
Duke: … Was wollt ihr ändern?
England: … Ja. Wir wollen Modulation – FM
FMFrequency Modulation streichen, und wir streichen Leistungsverstärker – Primär.
Duke: Okay. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
England: Okay, weiter unten auf halber Höhe der Spalte unter COMM
COMMCommunications steht: Telemetrie Biomed – Aus. (Pause)
Duke: Ja. Weiter.
England: Okay, Telemetrie Biomed – Aus streichen. Dann steht drei Zeilen weiter: Stimmenrekorder – An. Diese Zeile ebenfalls streichen.
Duke: Okay (Stichwortkarte/SUR 2-7). (Pause) Was noch?
England: Okay. Warte kurz. (Pause)
Young: (nicht zu verstehen) Wasser.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja. (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja, stimmt. Ist kaum zu schlagen.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Nein, sie wollen es jetzt. (Pause) Okay, Houston, wir sind auf Sekundär. Ich meine die LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche. Charlie tauscht jetzt. (ECS – Atemgasaufbereitung)
England: Ah, okay.
Young: Mach du das, Charlie. Ist einfacher.
Duke: Welche Einstellungen hast du bei CDR
CDRCommander‑COMM
COMMCommunications? (lange Pause)
England: Okay, John, auf der Rückseite der Karte EVA‑1 im Abschnitt Nach EVA‑1
Young: Okay.
England: Okay. Im unteren Teil, linke Spalte, dritte Zeile von unten. Dort steht: Telemetrie Biomed – Links. (Pause)
Young: Okay.
England: Die Zeile streichen. (Pause)
Young: Okay. (Stichwortkarte/SUR 3-2)
England: Okay, weiter in der Checkliste Oberfläche, Seite 3-4. (Pause)
Young: Okay, Checkliste Oberfläche, Seite 3-4. (Pause) Kommen. (Pause)
England: Warte kurz. Okay, in der linken Spalte unten steht: Auf Hinweis aus Houston: Telemetrie PCM
PCMPulse Code Modulation – Niedrig. Die Zeile streichen. Dann die nächste … Dann die nächste Zeile: S‑Band Sprechfunk – Ersatzschaltung Sprechfunk zur Bodenstation. Die Zeile ebenfalls streichen.
Was John als Nächstes sagt, lässt vermuten, dass er nicht nur die Eintragungen vornimmt, sondern gleichzeitig auch Charlie beim Austausch der LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche hilft.
Young: (zu Charlie) Ich wollte sie nicht reinschieben, bis du das Ding hast und es verschlossen ist, Charlie.
Duke: Okay.
England: Okay, John. Du bist sehr schlecht zu verstehen. Darum unterbrechen wir kurz die Verbindung und sind in zurück.
Young: Okay. Ich habe alles verpasst, was du zu Seite 3-4 gesagt hast. Hörst du mich?
England: Ja, jetzt. Ich melde mich in bei dir und wir gehen Seite 3-4 noch einmal durch.
Young: Okay. Grundsätzlich wäre es schön, wenn wir alle Änderungen eintragen könnten, bevor einer von uns den Anzug anzieht. Denn wir versuchen hier, mit unseren Kräften zu haushalten, und ich würde gern so weitermachen.
England: Selbstverständlich. Ich verstehe dich vollkommen. (lange Pause)
Duke: In Wirklichkeit will John damit sagen: Seht zu, dass ihr fertig werdet, bevor wir beginnen, die ganze Ausrüstung anzulegen.
Young: Okay. (Pause) Okay, Houston, die LiOH
LiOHLithiumhydroxid‑Kartusche ist getauscht. Wir sind wieder auf Primär. (ECS – Atemgasaufbereitung)
England: Okay, notiert.
Young: (nicht zu verstehen) Charlie? (Pause) Okay, Charlie hat seinen Anzug an, alles sitzt und er gönnt sich einen Schuss Kühlwasser.
England: Sehr gut.
Young: Ja, funktionierte nicht schlecht, wie ich es sehe. (Pause) Wollt ihr mit den Änderungen für die Checkliste fortfahren oder soll ich jetzt meinen Anzug anziehen?
England: Ich frage nach. (lange Pause)
Young: Drin?
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: (nicht zu verstehen) Klar. (nicht zu verstehen) (Pause) Ja, (nicht zu verstehen) meinen Anzug. (Pause) Okay. (lange Pause)
England: Okay, John. Die Checkliste. (Pause)
Young: Kommen.
England: Okay. Auf Seite 3-4 in der linken Spalte die unteren beiden Zeilen: Telemetrie PCM
PCMPulse Code Modulation – Niedrig und S‑Band Sprechfunk – Ersatzschaltung Sprechfunk zur Bodenstation.
Young: (nicht zu verstehen)
England: Beide Zeilen streichen.
Young: Checkliste Oberfläche, Charlie.
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause) Verstanden.
England: Okay, in der rechten Spalte auf (Seite) 3-4, dritte Zeile von unten, steht: Kabinenluftrückführung – AUTO
AUTOAutomatic. Das ändern zu Offen. (Pause)
Young: (nicht zu verstehen) Unterlagenregal? (Pause)
Das Unterlagenregal befindet sich hinter Johns Station an der linken Wand der Mittelsektion, über dem Platz für das CDR‑PLSS. Die hier verwendeten Fotos eines LM
LMLunar Module‑Simulators wurden von Frank O’Brien im Cradle of Aviation Museum aufgenommen.
England: Hast du das, Charlie?
Duke: Ist notiert. (SUR 3-4)
England: Okay, auf Seite 3-6. (Pause) In der linken Spalte die fünfte Zeile von unten. (Pause) Dort steht ebenfalls: Kabinenluftrückführung – AUTO
AUTOAutomatic. Auch diesen Eintrag zu Offen ändern.
Duke: Okay, Tony. (SUR 3-6)
England: Okay, das war vorerst alles. Wir müssen später auch die Stichwortkarten für EVA-2
EVAExtravehicular Activity und EVA-3
EVAExtravehicular Activity ändern, aber das machen wir zusammen mit den Änderungen in der Checkliste. Ein Hinweis noch. Es ändert sich einiges bei den Sachen, die ihr am Ende von EVA-1
EVAExtravehicular Activity nach oben schafft. Ich melde mich damit rechtzeitig, bevor ihr einsteigt, und informiere euch entsprechend.
Duke: Okay. In Ordnung. (nicht zu verstehen) später.
England: Okay, gut.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Jetzt zieht John seinen Anzug an (SUR 3-8).
Young: (nicht zu verstehen) überprüfen.
Duke: (nicht zu verstehen) hoffe ich, dass ich das nie machen muss.
Young: Hier (nicht zu verstehen) in der Mitte.
Duke: Okay, 14 (nicht zu verstehen) (Pause) (nicht zu verstehen)
Young: Ja.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay, der muss erst raus.
Duke: Größer als ich.
Young: Du bist kleiner als ich.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (lange Pause)
Young: Okay, Houston, ich unterbreche die Funkverbindung. (SUR 3-8, Paneel 11)
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Duke: Tony, (nicht zu verstehen) John (nicht zu verstehen)
England: Charlie, du bist sehr leise. Bitte wiederholen. (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) ist eingerichtet.
Lange Unterbrechung des Funkverkehrs.
Duke: Houston, wie sind wir zu hören? Ende. (Pause)
England: Orion, Houston. Kommen.
Duke: (nicht zu verstehen) Okay, ihr könnt uns hören?
England: Du bist sehr leise, Charlie.
Duke: Ist es jetzt besser?
England: Immer noch leise. Aber wir verstehen dich einigermaßen.
Duke: Okay, Hank. Wie du siehst, werden wir mit der Funkverbindung vermutlich Probleme haben. Seid ihr sicher, dass wir bei Ersatzschaltung Sprechfunk (zur Bodenstation) bleiben sollen (Paneel 12) oder versuchen wir etwas anderes? Wir springen jetzt zur richtigen Stelle in der Checkliste Oberfläche (SUR 2-5). John hat seinen Anzug an und wir werden dann die PLSS
PLSSPortable Life Support System anlegen. (Pause)
Es kam gelegentlich vor, dass ein Astronaut einen CapCom
CapComSpacecraft (Capsule) Communicator mit Hank
ansprach. Normalerweise als Retourkutsche, weil der Betreffende vom CapCom
CapComSpacecraft (Capsule) Communicator mit falschem Namen angesprochen wurde. Da sich Tony allerdings nicht geirrt hat, scheint es in der Situation keinen besonderen Grund dafür zu geben.
Bei begann Charlie, seinen Anzug anzuziehen, und bei ist auch John damit fertig. David Harland merkt an, dass diese knappe Dreiviertelstunde ebenfalls ein Mehraufwand infolge der verspäteten Landung ist.
England: Okay. Wir denken, diese Konfiguration gewährleistet den besten Empfang (in Houston). Ich glaube, wir müssen dabei bleiben.
Duke: Okay. Dann macht euch Gedanken zur Funkverbindung über das PLSS
PLSSPortable Life Support System, sodass wir vernünftig mit euch sprechen können, wenn wir aussteigen.
England: Natürlich. (Pause) Wie könnt ihr uns verstehen, Charlie?
Duke: Laut und deutlich, Tony.
England: Okay.
Duke: Schon die ganze Zeit.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
England: Und, Charlie, wir möchten dich erinnern, den Helm gut abzutrocknen, bevor du das Antibeschlagmittel aufträgst.
Duke: Ja, ist geschehen. (nicht zu verstehen)
Young: (nicht zu verstehen), Charlie. Ich soll das OPS
OPSOxygen Purge System überprüfen, richtig?
John überprüft den Druck im Sauerstofftank seines OPS
OPSOxygen Purge System (Stichwortkarte/SUR 2-5). Wie sich bald herausstellen wird, sind beide im Ablauf etwas durcheinandergekommen. Bedenkt man jedoch die Anzahl der notwendig gewordenen Änderungen, gab es erstaunlich wenig Fehler.
Duke:Bei der Gelegenheit möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei John Covington für die Änderungen in der Checkliste bedanken. Wirklich gut gemacht! Wegen der Ruhepause vor der ersten EVA
EVAExtravehicular Activity gehe ich zumindest davon aus, dass es John war, der sich darum kümmerte. Er hat die Änderungen praktisch in Echtzeit vorgenommen und leistete hervorragende Arbeit. Alles lief reibungslos, ganz ohne Chaos. Wir mussten etwas hin- und herblättern, doch es gab keine Unklarheiten und am Ende landeten wir genau an der Stelle, an der es mit unserer Stichwortkarte weiterging. Die Abläufe waren gut organisiert, sodass wir flüssig durchkamen.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay, Charlie. Der (OPS
OPSOxygen Purge System‑)Tankdruck liegt bei 6000 Pfund (pro Quadratzoll [psi] ⬦ 414 bar).
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: (nicht zu verstehen) ob das einen Unterschied macht. (Pause) Es wird unordentlicher, egal was du rausholst.
Duke: Stimmt. (lange Pause)
Young: Bitte sehr, Charlie.
England: Okay, Orion. Wir haben gleich einen Stationswechsel. Vielleicht können wir euch dann besser empfangen.
Young: Okay. (Pause) (zu Charlie) Hey, sieh, was ich vergessen habe. (nicht zu verstehen) noch nicht. (lange Pause) Charlie, du kannst …
Duke: Schließen?
Young: Ja. (lange Pause)
England: Orion, Houston. Wir möchten das normale System Sprechfunk versuchen (Paneel 12). Womöglich verbessert sich etwas. (lange Pause)
England: Orion, Houston. Wie hört ihr uns? (Pause)
Young: Laut und deutlich.
England: Also, wir können euch hier unten kaum hören, keinesfalls laut genug. Bitte warten. (Pause) Wir gehen am besten wieder auf Ersatzschaltung Sprechfunk (zur Bodenstation). (lange Pause)
Young: (nicht zu verstehen) soll.
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause) (nicht zu verstehen)
Young: Ja. Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ich denke, das ist in Ordnung, Charlie.
Duke: Houston, Orion. Ersatzschaltung Sprechfunk (zur Bodenstation) (Paneel 12). Wie sind wir zu hören?
England: Du bist sehr leise, Charlie. Aber wir müssen wohl damit leben. (lange Pause)
Young: Okay, Charlie. Würdest du vorlesen? (nicht zu verstehen) OPS
OPSOxygen Purge System. Nur überprüfen, ob (nicht zu verstehen) Ja. (nicht zu verstehen) OPS
OPSOxygen Purge System‑Überprüfung (nicht zu verstehen) Das verstehe ich nicht. Druck. (Pause) Was machst du?
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay.
Duke: Du hältst dich nicht an die Reihenfolge.
Young: Ja, wir sind durcheinandergekommen. Du musst noch einmal oben anfangen.
John ist aufgefallen, dass einige Schritte auf der Stichwortkarte übersprungen wurden.
Young: Mein was? (Pause) Du steckst es da rein?
Duke: Ja. (lange Pause)
Young: Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Also dann: Hol deine Schuhe raus, Auslassventil in die Handtasche (TSB
TSBTemporary Stowage Bag), IV‑Handschuhe in unteres Schuhfach legen (Stichwortkarte/SUR 2-5). (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (Pause) Zwei hoch.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Entschuldige, Charlie. Schnell gemacht ist doppelt gemacht.
Duke: Das Anziehen der Anzüge lief wie bei den Keystone Kops. Ach, warte, ich muss mich in die Richtung beugen. Furchtbar. So war es auch schon im Training. Wir mussten uns gegenseitig helfen und gleichzeitig war einer dem anderen im Weg.
Jones: Ich vermute, nur ein wenig mehr Platz und es wäre kein Problem.
Duke: Ja.
Young: Fühlt sich an, als ob es sitzt, Charlie. (lange Pause) Okay. (lange Pause) Charlie, du musst irgendwie deinen Fuß heben (nicht zu verstehen) in deinen Sachen. (Pause)
Duke: Okay.
Anscheinend ist John dabei, Charlie die Schuhe anzuziehen.
Young: So geht es. (nicht zu verstehen) (lange Pause) Siehst du, was passiert ist, Charlie?
Duke: (nicht zu verstehen) gleich hier.
Young: Ja.
Duke: Der andere (nicht zu verstehen)
Young: Ja? Okay. Hab ihn. Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja, nicht zu glauben. Okay, LMP
LMPLunar Module Pilot‑OPS
OPSOxygen Purge System … (Pause) herausnehmen, Palette entfernen, in Müllsack stecken (Stichwortkarte/SUR 2-5). (Pause) Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (lange Pause)
Jones: Irgendeine Theorie dazu, weshalb okay das meistgesprochene Wort ist auf dem Mond?
Duke (lachend): Nein. Hier, in dieser Situation, arbeiten wir alles nacheinander ab, und okay ist jeweils die Bestätigung, dass etwas funktioniert oder erledigt ist.
Als Nächstes wischen John und Charlie vermutlich den Orangensaft aus ihren Helmen.
Young: Okay. (Pause) Lass uns … Wir bleiben entweder an den LM
LMLunar Module‑Schläuchen oder lassen das Wasser laufen. Die LM
LMLunar Module‑Schläuche, okay?
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ich auch. (Pause) Lassen wir das Wasser laufen.
Duke: Ich muss an den Schalter (nicht zu verstehen)
Young: Ja. (Pause) Aber nicht lange. (nicht zu verstehen)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (Pause) Okay. Angenehm, nicht? Etwas Kühlung. (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause)
Young: Okay, das (nicht zu verstehen) (Pause) ISS
ISSInterim Stowage Shelf einhängen. Antibeschlagmittel auftragen (LMP
LMPLunar Module Pilot‑LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly‑Tasche) (Stichwortkarte/SUR 2-5). (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause)
Young: Hier ist dein Tuch. (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: (nicht zu verstehen) (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause)
Young: (nicht zu verstehen) (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause)
Young: Gib mir deine Schere (nicht zu verstehen). Ich bin hier drüben (nicht zu verstehen). (lange Pause) Eins für dich und eins für mich. Das erste Mal, dass ich etwas verkleckert habe, seit wir hier sind. (lange Pause)
Duke: Okay, Tony. Wir sind jetzt dabei, das Antibeschlagmittel in den LEVAs
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly … (korrigiert sich) den Helmen aufzutragen. (Pause)
England: Charlie, hier ist Houston. Wir können dich kaum verstehen. John hören wir besser. Kontrollier bitte, ob deine Mikrofone nah genug am Mund sind, oder lass John sprechen.
Duke: Okay, (nicht zu verstehen). (Pause)
Young: Wir haben die Mikrofone direkt vor dem Mund.
England: Okay, das ist ein wenig besser.
Young: Okay. (Pause) Okay.
Duke: Okay, (nicht zu verstehen) (lange Pause) Wie liegen wir in der Zeit, Tony?
Young: Tony, wie liegen wir in der Zeit?
England: Offenbar seid ihr im Augenblick etwas voraus.
Young: Okay. (Pause)
England: Der Funktest (mit PLSS
PLSSPortable Life Support System) ist in ungefähr vorgesehen. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
Young: Okay. Wir haben einfach kein Zeitgefühl, trotz der Armbanduhr. Denn wir können diese Uhr nicht sehen.
England: Ja. Ich verstehe. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, möchten wir die Luna‑Batterie an den LMP
LMPLunar Module Pilot‑Stromkreis anschließen.
Young: Verstehe. Luna‑Batterie an LMP
LMPLunar Module Pilot‑Stromkreis.
England: Richtig. Wenn ihr wollt, gebe ich euch die Schritte durch.
Young: (zu Charlie) Sie wollen die Luna‑Batterie an deinem Stromkreis, Charlie. (an Houston) Okay, fang an.
England: Okay. Die Schritte sind: Batterie 2 – ….
Young: Sag die Schritte an.
England: … Trennen/Zurücksetzen, Zustandsanzeige: Gestreift. Batterie L (LMP
LMPLunar Module Pilot) – Zuschalten, Zustandsanzeige: LMP
LMPLunar Module Pilot. Batterie 1 – Trennen/Zurücksetzen, Zustandsanzeige: Gestreift. (Paneel 14)
Young: Charlie sagt, das reduziert die Versorgung im CDR
CDRCommander‑Stromkreis auf null. Wird wohl kein Problem sein.
England: Okay.
Young: Ist es für euch da unten wirklich in Ordnung, wenn wir das tun? (lange Pause) Worauf willst du hinaus, Charlie?
Duke: (nicht zu verstehen) LMP
LMPLunar Module Pilot (nicht zu verstehen).
Young: Okay. (Pause) Warum nur kannst du nicht mit ihnen sprechen?
Duke: Kannst du mich hören?
Young: Nein.
England: Ja, Charlie, wir hören dich nicht laut genug, um zu verstehen, was du sagst. (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)?
Young: Nein.
Duke: Wie hörst du mich jetzt, Tony?
England: Ich kann dich verstehen, Charlie, weil ich ungefähr weiß, worum es geht. Aber wenn du etwas anderes sagst als erwartet, wird es schwierig.
Young: Ich werde mal meine Mikrofone zuhalten.
Duke: Wie bin ich jetzt zu hören, Tony?
England: Genauso leise. (Pause)
Young: Bin ich auch schlecht zu hören, Tony? (Pause)
England: Bitte wiederholen, John.
Young: Bin ich auch schlecht zu hören? Muss eigentlich so sein. (Pause) Wir möchten herausfinden, ob es ein COMM
COMMCommunications‑Problem gibt, bevor wir weitermachen.
England: Klar, verstehen wir. Könnt ihr die Umstellung der Stromversorgung (BATT
BATTBattery MGMT
MGMTManagement) auf (SUR) 3-9 bestätigen?
Young: (zu Charlie) Du hast umgestellt, nicht? (an Houston) Ja, ist erledigt. (Pause) Die Stromversorgung wurde umgestellt, Houston. (zu Charlie, liest zunächst die falsche Zeile) Müllsack wegstellen … Hier sind wir. Die EV‑Handschuhe. Armbanduhr an EV‑Handschuh befestigen. LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly‑Taschen verstauen. (Stichwortkarte/SUR 2-5) (Pause) Ja. (Pause) (nicht zu verstehen) ETB
ETBEquipment Transfer Bag auf hinteren Bereich der Triebwerksabdeckung stellen, (nicht zu verstehen) LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly‑Tasche. (Pause) CDR
CDRCommander‑OPS
OPSOxygen Purge System auf vorderen Bereich der Triebwerksabdeckung stellen (Stichwortkarte/SUR 2-5)
Duke: Houston, ist der Empfang besser, wenn wir über die vordere Omni senden? Ende.
England: Warte kurz. (Pause)
Young: Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja. Müllsack zubinden, auf hinteren Bereich der Triebwerksabdeckung stellen (Stichwortkarte/SUR 2-5). (Pause)
England: Okay, Charlie. Wir möchten, dass du wieder auf die hintere Omni schaltest.
Young: Sie wollen die hintere Omni, Charlie. (Pause) Okay, senden jetzt wieder über die hintere Omni. (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (Pause) Sie (die Ausstiegsluke) muss entriegelt sein, Charlie (Stichwortkarte/SUR 2-5). (lange Pause) Ja, du ziehst an dem Ende, richtig?
Duke: (nicht zu verstehen) reindrücken, reindrücken (nicht zu verstehen) weit rein.
Young: Ja. Ich glaube nicht … Nein, lässt sich nicht weiter reindrücken. Es rutscht nicht über dieses Ding hier. Wir machen das, wenn es so weit ist.
Duke: Falls wir sie aufkriegen.
Young: Okay, aber … Wir können sie öffnen. Man bekommt den Griff nicht bis ganz nach oben. Nur bis hier, Charlie.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Nein, so ist sie entriegelt. Ich muss das entfernen (nicht zu verstehen) (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause) (nicht zu verstehen)
Young: In Ordnung.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: In Ordnung (nicht zu verstehen) (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen) (lange Pause)
Young: Was ist das für ein Teil da um diese Sicherung, Charlie? (Pause) Ein Schuss (Kühl‑)Wasser wäre gut. (Pause)
Möglich wäre, dass John und Charlie sich einen Schluck Wasser aus dem Spender gönnten. Naheliegender ist jedoch, dass Kühlwasser durch die LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment gepumpt wurde. Denn in der Nachbesprechung (Technical Crew Debriefing) hat John diese Vorgehensweise beschrieben und ausführlich erläutert, weshalb er und Charlie sich dafür entschieden.
Young:Ich möchte etwas zum An- und Ausziehen der Anzüge sagen. Wir sind dabei von der üblichen Vorgehensweise abgewichen, was die Kühlung betrifft. Um möglichst wenig zu schwitzen, nutzten wir ausschließlich das Kühlwasser der Landefähre und legten die Sauerstoffschläuche beiseite. Diese in dem Moment getroffene Entscheidung teilten wir nicht mit, aber so war unser Flüssigkeitsverlust wesentlich geringer, als bei Luftkühlung (durch den Sauerstoffstrom). Im Einzelnen lief es folgendermaßen. Wir schlossen die Wasserschläuche an und kühlten die LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment herunter. Dann zogen wir den Anzug an, was ziemlich anstrengend ist, schlossen sofort die Wasserschläuche an (diesmal am Anzug) und ließen kurz die Pumpe laufen. Das taten wir dann öfter. Sobald uns warm wurde, haben wir für etwa die Pumpe eingeschaltet. Meiner Meinung nach ist das die beste Methode, um einer Dehydrierung vorzubeugen, weil man weniger ins Schwitzen kommt und auf die Luftkühlung verzichten kann, die zwangläufig für einen höheren Flüssigkeitsverlust sorgt.
Slayton:Die Pumpe ist also nicht ständig gelaufen.
Young:Nein. Meine Empfehlung ist, die Vorgehensweisen entsprechend zu ändern. Ich kam darauf bei unseren langen Trainingseinheiten im Anzug. Nach einigen Stunden mit Luftkühlung im Anzug ist man fix und fertig. Mit Wasserkühlung geht es einem danach deutlich besser. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber so ist es. Mit Luftkühlung hat man am nächsten Tag Probleme, mit Wasserkühlung, wie am Kap, würde man eine weitere lange Trainingseinheit durchhalten. Vielleicht nicht mehrmals hintereinander, doch grundsätzlich wäre es möglich. Wenn man auf die Art weniger schwitzt, sollte beim An- und Ausziehen die Wasserkühlung verwendet werden. Außerdem hat es noch den Vorteil, dass die langen Sauerstoffschläuche nicht im Weg sind. Diese langen Schläuche stören enorm, vor allem beim Wechseln der COMM
COMMCommunications‑Systeme. Dass wir an der Stelle von der Checkliste abwichen, geschah nicht ganz zufällig, denn wir trainierten so bereits im Simulator am Kap. Für uns hat es sich ausgezahlt. Ich halte dies wirklich für die bessere Methode. Mit Luftkühlung geht einfach zu viel Flüssigkeit verloren, die durch Trinken ersetzen werden muss, woran man bei der Arbeit aber nicht immer denkt. Auf jeden Fall kann unsere Vorgehensweise das Risiko einer Dehydrierung beträchtlich verringern.
Ein Vergleich der Checklisten für die Oberfläche von Apollo 16 und Apollo 17 zeigt beispielsweise auf SUR 2-9, dass man Johns Empfehlung gefolgt ist.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja. (lange Pause) (nicht zu verstehen)
Duke: (nicht zu verstehen) Batterieanschluss, OPS-Antennenkabel (nicht zu verstehen)
Young: Hey, Moment, Charlie. Lass bitte kurz das Wasser laufen. (Pause) Okay. PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Batterieanschluss ist gesichert, PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Batteriebefestigung gesichert, Batteriekabel gesichert, Antennenanschluss gesichert, Tragegurte sind entfaltet. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ein ziemlicher Unterschied. (Pause) Meine Güte. (Pause) In Ordnung, Charlie. Damit habe ich nicht gerechnet. Okay. Okay, hast du es? Hängt zu tief. Was? Ja.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Merkwürdig, nicht?
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Was? (lange Pause) (nicht zu verstehen) so herum, Charlie.
Duke: Okay.
Young: Okay. (lange Pause) Alles klar. (Pause) Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Schläuche hängen über dem unteren Tragegurt. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (nicht zu verstehen) Schläuche (nicht zu verstehen)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. Das wäre erledigt.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Fang an. (lange Pause) (PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2‑Schlauch) Anschließen und sichern. (PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2‑Schlauch) Anschließen und sichern. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
Duke: Ja. RCU
RCURemote Control Unit an PGA
PGAPressure Garment Assembly und oberen Tragegurten einhängen.
Young: Okay, Charlie. Ventilator ist aus. Aus. (Pause) COMM
COMMCommunications ist aus, Pumpe ist aus (Stichwortkarte/SUR 2-6). Okay. (Pause) Warte. (Pause) Oh, sieh dir das an. (Pause) Okay, hier ist das Schild. Sollen wir es am PLSS
PLSSPortable Life Support System befestigen? (Pause) Was meinst du?
Duke: Ich hab es.
Young: (nicht zu verstehen) (lange Pause)
Duke: Houston, welchen Standort habt ihr (nicht zu verstehen)?
Young: (nicht zu verstehen)
England: Charlie, ich höre dich sprechen, aber ich verstehe nicht, was du sagst.
Young: (nicht zu verstehen) (Pause) Kannst du mich verstehen, Tony?
England: Ja, John, wenn du langsam und direkt ins Mikrofon sprichst.
Young: Okay, genau das tue ich.
England: Okay.
Young: Okay, Charlie hat sein PLSS
PLSSPortable Life Support System angelegt.
Duke: Okay, Tony. Hier ist Charlie. Ich habe mein PLSS
PLSSPortable Life Support System angelegt. Ende.
England: Sehr gut. Ist notiert, Charlie. (lange Pause)
Young: Okay.
Unterbrechung des Funkverkehrs.
Jetzt nimmt John sein PLSS
PLSSPortable Life Support System auf den Rücken.
Young: Okay. Okay, die Batterie ist drin und gesichert. Batterie gesichert. PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Ventile sind alle geschlossen. OPS
OPSOxygen Purge System ist fest, Anzeigen sind in Ordnung, Schlauchanschluss ist gesichert. (Pause) Siehst du, wie es die Form behält? Das Ding hier, Charlie? Hab es hinten reingestopft, wie du vorhin. (lange Pause) Was? (lange Pause) (nicht zu verstehen), Charlie. Unglaublich. Warte, ich mach das ab. (Pause) Dreh dich so rum. Kannst du dich so herum drehen? (lange Pause) Okay, dreh dich so rum. (nicht zu verstehen) (Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Ja. (Pause) Schönes Gefühl. (lange Pause) Wie geht es dir?
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay.
Duke: (nicht zu verstehen) COMM
COMMCommunications (nicht zu verstehen)
Young: Ja. Gleich hier. (lange Pause)
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (lange Pause)
Duke: Okay?
Young: Okay.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Jetzt die RCU
RCURemote Control Unit.
Duke: RCU
RCURemote Control Unit (nicht zu verstehen)
Young: Wie wär's mit etwas Kühlung, Charlie? Was machst du? Mehr. (nicht zu verstehen) (Pause) Okay. (nicht zu verstehen) (lange Pause) Okay, kommst du an meinen Schlauch?
Duke: Ja. (nicht zu verstehen) (lange Pause)
Young: Den Gurt hier. (Pause) Okay. (Pause) Da ist ein kleines (nicht zu verstehen), Charlie.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. Dazu die (nicht zu verstehen). (lange Pause)
Young: Soll der Unterbrecher für das Radar im Ruhemodus drin oder draußen sein, Houston?
England: Bitte wiederholen, John.
Young: Soll der Unterbrecher für das Radar im Ruhemodus drin oder draußen sein?
England: Okay, wir klären das. (Pause)
Duke: Okay, Tony, wir beginnen jetzt den Funktest mit PLSS
PLSSPortable Life Support System. Ende. (Stichwortkarte/SUR 2-6)
England: Okay, Charlie, du bist sehr leise, aber zu verstehen.
Young: Okay, Audio‑Einstellung: S‑Band auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive, ICS
ICSIntercommunications System auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive, Konferenzschaltung auf An, Modus auf VOX
VOXVoice Activated Transmission, VOX
VOXVoice Activated Transmission SENS
SENSSensitivity auf MAX
MAXMaximum. Okay, dann heißt es: VHF A
VHF AVery High Frequency – System A auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive und VHF B
VHF BVery High Frequency – System B auf Empfangen. COMM
COMMCommunications: VHF A
VHF AVery High Frequency – System A Sender auf Sprechfunk, A
VHF AVery High Frequency – System A Empfänger – An (nicht zu verstehen) Empfänger – Aus, A
VHF AVery High Frequency – System A Empfänger – An, B
VHF BVery High Frequency – System B Sender – Aus, B
VHF BVery High Frequency – System B Empfänger – An. Rauschsperre VHF
VHFVery High Frequency … VHF A
VHF AVery High Frequency – System A & B
VHF BVery High Frequency – System B – Schwellenwert +1½. Und noch VHF
VHFVery High Frequency‑Antenne auf EVA. (Stichwortkarte/SUR 2-7, Paneel 12)
England: Und, Charlie, wir möchten den Unterbrecher für das Radar im Ruhemodus Geschlossen.
Young: Okay. Ist Geschlossen (Paneel 11). (Pause) (VHF
VHFVery High Frequency‑Antenne – )EVA, Rauschsperre Aufwärtsübertragung – Aktiv (Stichwortkarte/SUR 2-7, Paneel 14). Mein (nicht zu verstehen) löst sich, ich höre dich nicht. Rauschsperre Aufwärtsübertragung – Aktiv.
Es folgen die Einstellungen auf Johns Audiopaneel (Stichwortkarte/SUR 2-7, Paneel 8), bevor Charlie vom LM
LMLunar Module‑ zum PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Funksystem wechselt (Stichwortkarte/SUR 2-7) und die Verbindung testet (Stichwortkarte/SUR 2-7).
Young: Okay. S‑Band … Mein S‑Band auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive, ICS
ICSIntercommunications System auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive, Konferenzschaltung auf Aus, Modus – VOX
VOXVoice Activated Transmission, (VOX
VOXVoice Activated Transmission‑Empfindlichkeit –) MAX
MAXMaximum, (VHF) A
VHF AVery High Frequency – System A auf T/R
T/R oder TRTransmit/Receive, (VHF B
VHF BVery High Frequency – System B –) Empfangen. (Pause) Okay. (lange Pause) (nicht zu verstehen) sperren. (Pause) Okay. (Pause) Charlies Audiounterbrecher ist geschlossen (Paneel 16). (Pause) Okay, [PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Modus (LMP
LMPLunar Module Pilot)] auf A
APrimary (Backup Mode) A. Rad (– CCW
CCWCounterclockwise). Du hörst den Warnton und siehst die Warnanzeigen für Belüftung – P, Druck – O und kurzzeitig auch für O2. PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2‑Druckanzeige über 85 % (RCU‑Ansicht). Jetzt der Funktest mit mir und Houston. (lange Pause) Ich höre dich nicht, Charlie.
Duke: Houston, wie ist der LMP
LMPLunar Module Pilot zu hören?
England: Charlie, wir hören dich. Wenn auch mit einem Quietschen im Hintergrund.
Duke: Ja, ich weiß. Wie bin ich jetzt zu hören? Ende. (Pause) Bekommt ihr alles mit?
England: Ja, Charlie, wir verstehen dich. Dieses Mal ohne Quietschen.
Duke: (nicht zu verstehen) Ende. (nicht zu verstehen)
Young: Ich weiß, woran es liegt. Du (nicht zu verstehen) … Okay.
Duke: (nicht zu verstehen) (Pause)
Young: Okay. (Pause) Sie (die VOX
VOXVoice Activated Transmission‑Schaltung) löst nicht aus bei dir.
Duke: Houston, löse ich aus? Ende.
Young: Jetzt springt sie an.
England: Ja, Charlie. Wie kannst du uns hören? Du klingst besser als über die LM
LMLunar Module‑Funkanlage. (lange Pause)
Young: Ja. (Pause) Ja. (lange Pause)
Duke: Okay, wie bin ich jetzt zu hören Houston?
England: Okay, du bist leise, aber zu verstehen, Charlie.
Duke: Okay, meine Mikrofone waren mit Orangensaft verklebt. Ich habe sie gereinigt und nun müsste die Verständigung besser sein.
Young: Charlie, bei jeder Kopfdrehung stößt du an.
England: Okay. Verstanden, Charlie.
Duke: (nicht zu verstehen) kann ich nichts machen.
Young: Okay. (Pause) Oh! (Pause)
Duke: Momentan können wir nichts dagegen tun.
Young: Okay.
Duke: Okay, wir waren stehen geblieben bei …
Young: Okay …
Duke: … CB(11)
CB(11)Circuit Breaker (Panel 11): Kommandant Audio – Offen (Stichwortkarte/SUR 2-7). (Pause)
Young: Okay, Kommandant Audio ist Offen. (Paneel 11)
Unterbrechung des Funkverkehrs.
John schließt sich an das Funkgerät im PLSS
PLSSPortable Life Support System an.
Duke: Okay. Schließ deinen Audiounterbrecher. VHF A
VHF AVery High Frequency – System A auf Aus, (VHF) B
VHF BVery High Frequency – System B auf Aus. PLSS
PLSSPortable Life Support System PTT
PTTPush-to-Talk auf Dauerhaft (Rechts). Schalte … Du schaltest auf (PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Modus –) B
BSecondary (Backup Mode) B. (Stichwortkarte/SUR 2-7, Paneel 11, Paneel 8, RCU‑Ansicht)
Audiodatei (, MP3-Format, 1,1 MB) Beginnt bei .
Young: In B
BSecondary (Backup Mode) B. (RCU‑Ansicht)
Duke: Du hast den Warnton, die Warnanzeigen für Belüftung und Druck, und eine PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2‑Druckanzeige über 85 (Prozent).
Young: Okay. (nicht zu verstehen) PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2 steht bei 98 (Prozent).
Duke: Du kannst Houston nicht hören. Houston, wie ist der LMP
LMPLunar Module Pilot zu hören? Ende. (Stichwortkarte/SUR 2-8)
England: Bitte wiederholen, Charlie.
Duke: (langsam sprechend) Wie könnt ihr mich hören? Ende.
England: Wir verstehen dich, aber du bist leise.
Duke: Okay. Wir hören dich mit 5/5 und machen weiter.
Young: (nicht zu verstehen) (Pause)
Duke: Funktest mit LMP
LMPLunar Module Pilot (Stichwortkarte/SUR 2-8). Du überprüfst jetzt deine Verbindung.
Young: Hallo, Houston. Wie bin ich zu hören? Ende.
England: Okay, John. Wir hören dich gut, aber du bist ebenfalls leise.
Young: Okay, ich rufe, so laut es geht. Und ich habe die Mikrofone mehr oder weniger im Mund.
England: Ja. Es klingt auch, als ob sie schon …
Young: Ihr seid laut und deutlich, Houston. (Pause)
England: … gegen deine Mandeln stoßen.
Young: Okay. (Pause) Wir stellen jetzt auf (PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Modus –) AR
ARDual Mode (System A) Relay (Stichwortkarte/SUR 2-8, RCU‑Ansicht). (Pause) Wie sind wir zu hören, Houston?
England: Okay, genau wie eben.
Young: Hörst du (Houston), Charlie?
Duke: Okay, Houston. Du bist hervorragend zu hören, Tony, 5/5.
England: Sehr gut. Tatsächlich ist euer Funksignal jetzt besser als vorhin (bei direktem Anschluss) am LM
LMLunar Module(‑Funksystem).
Duke: Okay, schön. Okay.
Young: Okay.
Duke: Okay, Houston. Mein O2‑Tank ist zu 100 Prozent gefüllt. (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Young: Meiner auch fast. Ich habe 99 Prozent.
Duke: Rauschsperre (VHF) B
VHF BVery High Frequency – System B – ganz zurück (Stichwortkarte/SUR 2-8)
England: Okay, (die jeweilge O2‑Menge) ist notiert.
Duke: Okay. Rauschsperre (VHF) B
VHF BVery High Frequency – System B ist ganz … (hört Tony)
Young: Okay. S‑Band MOD
MODModulation auf PM
PMPhase Modulation. (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Klar (Paneel 12). (Pause)
Young: Nicht schlecht. Alles bereit.
Duke: Okay, Houston. Ihr empfangt keine … Empfangt ihr die Telemetriedaten?
England: Negativ. Wir bekommen keine Daten.
Young: Lass mal die Kühlung laufen. (Paneel 16)
Duke: Okay, es heißt hier: Bestätigung für Sprechfunk- und Telemetrieverbindung (Stichwortkarte/SUR 2-8). Wir haben dafür keine andere Möglichkeit, oder?
England: Nein, keine. Wir rechnen frühestens mit Daten, wenn ihr über die LCRU
LCRULunar Communications Relay Unit sendet.
Young: Okay, gut. (Pause) Okay. (LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment –) Kalt, nach Bedarf. Unterbrecherpaneel 16 ▷ ECS
ECSEnvironmental Control System: Wiederherstellung Kabinendruck – Geschlossen (kontroll … ) (Stichwortkarte/SUR 2-8, ECS – LCG‑Kühlung)
Duke: Klar. (Paneel 16)
Beide haben den Ablauf so oft trainiert, dass Charlie schon weiß, was kommt, und John unabsichtlich ins Wort fällt.
Young: … Wiederherstellung Kabinendruck – Geschlossen (kontrollieren). Anzugventilator ΔP
ΔP (Delta-P)Pressure Difference – Offen. (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Klar. (Paneel 16)
Charlie hat den Sensor abgeschaltet, der den Druckunterschied zwischen Ansaug- und Druckseite der Ventilatoren misst, die Sauerstoff vom ECS
ECSEnvironmental Control System durch die Anzüge leiten. In Betrieb ist immer nur einer der zwei Ventilatoren. Mithilfe des Sensors werden die Astronauten bei einem Defekt gewarnt und können umschalten.
Young: Anzugventilator ΔP
ΔP (Delta-P)Pressure Difference Nummer 2 …
Duke: Nein, gibt es nicht. Ventilator 2?
Young: Anzugventilator 2 – Offen. (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Okay. (Paneel 16)
Damit wurde die Stromversorgung für Anzugventilator 2 unterbrochen. Wenn Charlie gleich den Wahlschalter Anzugventilator auf 2 stellt (Paneel 2), fließt kein Sauerstoff mehr durch die Anzüge.
Young: Wahlschalter Anzugventilator auf 2. (Pause) Kontrolle: Warnleuchte ECS
ECSEnvironmental Control System und COMP
COMPComponent‑Warnleuchte Wasserabscheider – An (nach etwa 1 Min). (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Okay. (Paneel 2)
Weil im Anzugkreislauf des Lebenserhaltungssystems kein Sauerstoff fließt, kommt der vom Gasstrom angetriebene Wasserabscheider zum Stillstand. Nach ungefähr hat sich die Rotordrehzahl so weit verringert, dass die gelbe Warnleuchte ECS
ECSEnvironmental Control System sowie die COMP
COMPComponent‑Warnleuchte H2O SEP
SEPSeparator aufleuchten (Paneel 2).
Young: Sauerstoffverteiler Anzugkreislauf – Ziehen auf Aussteigen (kontrollieren). (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Klar. (ECS-Paneel)
Young: Kabinenluftrückführung auf Aussteigen (kontrollieren). (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Klar. (ECS – Atemgasaufbereitung)
Young: Anzugkreislauf Überdruckventil auf AUTO
AUTOAutomatic (kontrollieren). (Stichwortkarte/SUR 2-8)
Duke: Klar. (ECS – Atemgasaufbereitung)
Young: Okay, – OPS
OPSOxygen Purge System anschließen. LMP
LMPLunar Module Pilot zuerst. Anzugsperrventil – Schnellauslös… Nein, jetzt noch nicht. Du willst die Anzüge doch isolieren? Nicht beide. Okay, lass mich deinen OPS
OPSOxygen Purge System‑Schlauch anschließen (Stichwortkarte/SUR 2-9). (Pause)
Duke: Warm hier drin.
Young: Ja. (Pause)
Young: Okay. Die Warnleuchte für den Wasserabscheider ist an, Houston.
Die Rotordrehzahl im Wasserabscheider ist unter 792,5 U/min gesunken.
Duke: (nicht zu verstehen) da drauf.
Young: Okay.
Duke: Auslassventil herausnehmen (aus der Handtasche [TSB
TSBTemporary Stowage Bag]).
Young: Okay.
Duke: Kontrolle: Geschlossen, Sicherungsstift steckt & kleine Öffnung. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Ist kontrolliert. (nicht zu verstehen) für dich, Charlie.
Duke: Auslassventil in PGA
PGAPressure Garment Assembly einsetzen – Rot zu Rot. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay.
Duke: PGA‑Verteilerventil – Vertical. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Danke, Charlie.
Wie Abbildung 1-23 im Handbuch zur EMU
EMUExtravehicular Mobility Unit bei Apollo 14, Band 1 (Apollo Operations Handbook: Extravehicular Mobility Unit ○ Volume 1 ○ Apollo 14) zeigt, ist das Verteilerventil Teil des Anschlusses für den Sauerstoffeinlass am PGA
PGAPressure Garment Assembly. Zwei Stellungen sind möglich: Horizontal und Vertikal. In der horizontalen Stellung, während des Aufenthalts in der Kabine, wird der Sauerstoff auf zwei Kanäle verteilt in Helm und Rumpf geleitet, um den Anzug innen etwas zu trocknen. Außerhalb des LM
LMLunar Module steht das Ventil vertikal und der gesamte Sauerstoff wird in den Helm geleitet. Abbildung 1-10 zeigt, wo die Lüftungskanäle im Anzug verlaufen. Der Anzug für die J‑Missionen – Modell A7LB – hat nur ein Verteilerventil und es befindet sich an einer anderen Stelle, die Funktionsweise ist jedoch dieselbe.
Young: Drin und gesichert.
Duke: Okay. Jetzt wiederholen wir alles. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay. (Pause)
John wird nun an das OPS
OPSOxygen Purge System angeschlossen und bekommt sein Auslassventil (Stichwortkarte/SUR 2-9).
Young: Hey, lass einen Moment das Wasser (durch die LCGs
LCGLiquid‑Cooled Garment) laufen. Noch bekommen wir Kühlung vom LM
LMLunar Module.
Duke: Ja, gleich. (Pause)
Young: Okay. Ich hoffe, du bleibst mit deinem Mikrofon nicht mehr (am Trinkventil) hängen, Charlie.
Duke: Wie ist das?
Young: Besser.
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: Okay. (lange Pause) Drin und gesichert? (Pause) Okay.
Duke: Hab es. Nein. (Pause) (nicht zu verstehen) Sicherungsstift steckt.
Young: Okay.
Duke: Drin und gesichert.
Young: Gut.
Duke: (nicht zu verstehen) Dann lass uns trinken (Stichwortkarte/SUR 2-) und ich schalte die Kühlung ein.
Young: Okay. (Pause) Funktioniert ziemlich gut, Charlie. (lange Pause)
Damit meint John, dass es eine gute Idee war, von der normalen Vorgehensweise abzuweichen und gelegentlich die LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment‑Pumpe einzuschalten.
Young: Okay. (lange Pause) Zieh mal kurz daran.
Duke: In Ordnung.
Young: Und es klappt. (Pause) Okay.
Duke: Okay, ich stelle das Wasser (aus den Landestufentanks) ab.(Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay. (Pause) Moment. Wir können das auch später noch machen. Verschieben wir es … Lass uns damit warten, bis wir an der Stelle sind.
Duke: Okay, PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Ventilator – An, Mikros ausrichten. Erledigt. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Ventilator ist eingeschaltet (RCU‑Ansicht), Mikro ist ausgerichtet.
Duke: Okay. Ventilator läuft.
Young: Warnanzeige Belüftung ist leer. (RCU‑Ansicht)
Duke: Meine noch nicht. (Pause) Aber jetzt. Helm aufsetzen, Trinkbeutelposition kontrollieren. LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly aufsetzen und Schutzvisier herunterziehen. Schnelllösebänder befestigen. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay.
Duke: Rat mal, wessen Helm in der hintersten Ecke liegt. (Pause) Nein. (lange Pause)
Die Klappergeräusche während der Funkpause legen nahe, dass jemand seinen Helm aufsetzt. Vermutlich ist es John, denn im folgenden Dialog geht es bis ausschließlich um Charlies Helm und danach ist klar, dass beide ihren Helm tragen.
Jones: Idealerweise hat jeder seinen Helm selbst aufgesetzt?
Duke: Ja.
Young: Soll ich das machen, Charlie?
Duke: Nur das Velcro hier, John.
Young: Ja. (Pause) Okay, lass mich versuchen, es festzumachen, wenn … Ich versuche, das zu befestigen, sobald du es unten hast. Ich sehe schon. Oh, Mann. Dieser Orangensaft überall macht es nicht einfacher. (Pause) (nicht zu verstehen) (Pause) Nächster Versuch. (Pause) Nein. Wird nichts. (Pause)
Duke: Das Velcro da hinten muss ganz runtergeschoben sein.
Young: Ist es.
Duke: Fühlt sich auch so an. (Pause) Dieselbe Stelle wie gestern (nicht zu verstehen)
Young: Ja. Ja. Da ist noch ein Stück (nicht zu verstehen)
Duke: (nicht zu verstehen) zu viel. Meine Güte. (Pause) Die Funkverbindung ist ausgezeichnet, nicht?
Young: Ja. Jetzt versuch es. Oder lass mich das machen. Dann sehe ich, was du …
Duke: Okay.
Young: Halte den Kopf nach hinten. Ich muss damit erst über deinem Kopf sein. Achte auf dein Mikro. Alles klar. Schieb das nach innen.
Duke: Okay. (Pause) Ich denke, du hast es, John.
Astronauten: (beide gleichzeitig) Geschafft.
Im Raumschiff ist die Überwachungszentrale (MOCR
MOCRMission Operations Control Room) offenbar gut zu hören gewesen. Umgekehrt musste man in der Überwachungszentrale die meiste Zeit mit einer deutlich schlechteren Signalqualität zurechtkommen, sodass die Funksprüche der Astronauten dort gelegentlich nur schwer zu verstehen waren. Die Tonbandaufnahmen sind ein Beleg dafür. Aus dem Grund ist es wohl auch unmöglich, alle Fehler in der Niederschrift zu korrigieren.
Audiodatei (, MP3-Format, 1 MB) Beginnt bei .
Duke: Okay. Jetzt die LEVAs
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay.
Duke: Okay, zuerst bekommst du von mir deine. (Pause)
Young: Pass auf, dass die Handschuhe nicht runterfallen.
Duke: Ja, ich weiß. Das wäre fatal. Bin vorsichtig.
Mit zwei Leuten im Raumanzug und PLSS
PLSSPortable Life Support System auf dem Rücken in der Kabine wäre es extrem schwierig, wenn nicht unmöglich, die Handschuhe vom Boden aufzuheben.
Duke: Ah, der rote Streifen! (lange Pause)
Johns LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly hat oben in der Mitte einen breiten roten Streifen. Dieser und weitere solche Streifen an Armen, Beinen und der Rückseite seines OPS
OPSOxygen Purge System dienten dazu, John und Charlie auf Fotos und in Fernsehbildern leichter unterscheiden zu können. Als erster Kommandant bekam Jim Lovell die roten Streifen.
Duke: Sieht gut aus, John.
Young: Okay. (Pause)
Duke: Hinten nach unten schieben. Erledigt. Angeklettet.
Young: Okay.
Duke: Okay, mit langen Armen meine hervorholen. (Pause) Dieser Werkzeug… (evtl. Werkzeuggurt)
Young: In Ordnung. (Pause) Fast dran, Charlie.
Duke: Okay. Entschuldige. (Pause) Mit PLSS
PLSSPortable Life Support System ist man leicht kopflastig, nicht?
Young: Eigentlich kaum. (Pause) Ich merke nur wenig. (lange Pause) Das war’s.
Duke: Moment. (Pause)
Young: Okay. Kann ich mich umdrehen?
Duke: Okay.
John dreht sich um, sodass er auf sein Unterbrecherpaneel schaut, damit Charlie den hinteren LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly‑Kragen nach unten klappen und anlegen kann.
Young: (nicht zu verstehen) umgedreht. (Pause)
Duke: Mensch, ist das Wasser (in der LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment) kalt! Huh, huh!
Young: Angenehm, nicht?
Duke: Mm‑Mm. Okay, kannst du meine Schnelllösebänder (für den Werkzeuggurt) befestigen? (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Ja. (Pause) Okay, hier ist eins.
Duke: Okay. (Pause)
Young: Und da das andere.
Duke: Okay. (Pause)
Young: Dran.
Duke: Okay. Bleib so.
Charlie wird nun bei John die Schnelllösebänder befestigen.
Duke: Hier das eine. (Pause) Angeklettet. (Pause) Und das andere. (Pause) Auch angeklettet. (Pause) Okay, LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment – Kalt (ECS – LCG‑Kühlung). Haben wir gehabt. Also öffne ich den (LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment‑)Pumpenunterbrecher, dann können wir die (LM
LMLunar Module‑)Schläuche (für Kühlwasser) abziehen und die PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Schläuche (für Kühlwasser) anschließen. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Okay.
Duke: Okay. Pumpenunterbrecher ist offen. (Paneel 16)
Young: Okay.
Duke: Mal sehen, ob ich an …
Young: Hab sie.
Duke: Du hast deine, ja?
Young: Ja.
Duke: Würdest du sie da hinten ablegen?
Young: Ich räume sie aus dem Weg.
Die LM
LMLunar Module‑Kühlwasserschläuche kommen aus dem ECS
ECSEnvironmental Control System‑Abteil hinter Charlie und sind in Johns Fall entsprechend lang. Laut Checkliste hängt John die Schläuche in den gelben Handgriff am ECS
ECSEnvironmental Control System (Stichwortkarte/SUR 2-9).
Duke: Mensch, die Schläuche sehen aus wie ein Knäuel Schlangen im Eimer, nicht?
Young: Ein wenig. Sie stören dich nicht, oder?
Duke: Okay. Nein. Ist in Ordnung so.
Young: Hier sind deine. Steck sie doch in die Wand.
Duke: Ja, mach ich. (Pause)
Für Schläuche und Kommunikationskabel, die nicht mit einem Anzug verbunden sind, gibt es Anschlüsse an der Kabinenwand hinter Charlies Station.
Duke: Okay, steckt in der Wand. (Pause) Okay, hier sind deine. (nicht zu verstehen) Schläuche 10 Zentimeter länger wären. Sehr gut. Drücken! (Pause)
Young: Okay …
Duke: (mit gespielter Unsicherheit) Moment. (Pause) Stell dir vor! Ist drin.
Young: (gespielt ermahnend) Charlie! (beide lachen)
Charlie hat bei John die PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Kühlwasserschläuche angeschlossen.
Duke: Jetzt bist du dran. Mit meinen.
Young: Ja. (Pause) Drin und gesichert.
Duke: Okay, deine (LM
LMLunar Module‑Kühlwasser‑)Schläuche hängen im Handgriff.
Es folgt die Kontrolle der Helmverschlüsse, verschiedener Anschlüsse und der PGA
PGAPressure Garment Assembly‑Verteilerventile an beiden Anzügen (Stichwortkarte/SUR 2-9).
Duke: Okay, Helme und Visiereinheiten – Ausgerichtet und Gesichert.
Young: Ausgerichtet und gesichert.
Duke: O2‑Anschlüsse (3) – Gesichert.
Young: O2‑Anschlüsse sind gesichert. Ich habe auch deine kontrolliert, Charlie.
Duke: Okay. Auslassventile – Gesichert.
Young: Auslassventil ist gesichert.
Duke: Okay.
Young: Wasseranschlüsse – Gesichert.
Duke: Wasseranschlüsse sind gesichert. Haben wir eben kontrolliert.
Young: COMM
COMMCommunications‑Anschlüsse – Gesichert. Bestätigt.
Duke: Okay, (PGA‑Verteilerventil) auf Vertikal stellen.
Young: Vertikal.
Duke: Das Ventil konnte Vertikal oder Horizontal gestellt werden. Stand es vertikal, strömte alles in den Helm. Das hat man bevorzugt. In horizontaler Stellung wurde ein Teil des Sauerstoffs in den Helm und der andere Teil in den Rumpf geleitet. Angenehmer war jedoch immer die vertikale Stellung, in der einem der Sauerstoff über das Gesicht strömte und die feuchte verbrauchte Luft aus dem Helm mitnahm. Es kühlte auch besser, wenn alles im Helm ankam statt nur ein Teil.
Jones: Haben Sie es später vielleicht horizontal gestellt, um die Luftfeuchtigkeit im Anzug zu senken und den Schweiß zu trocknen?
Duke: Wäre möglich gewesen, aber ich glaube, wir taten das nicht.
Jones: Der Sauerstoff wurde durch die Anschlüsse vorn am Anzug eingeleitet und musste dann durch eine Art Röhrensystem zu den Auslässen …
Duke: An der Rückseite des Helms gab es einen Auslass. Der Sauerstoff strömte von hinten um den Kopf und an der Vorderseite nach unten.
Jones: Also am Hals vorbei nach unten und durch entsprechende Öffnungen irgendwo im Rumpf wieder aus dem Anzug heraus.
Duke: Ja.
Duke: Okay, Kontrolle der Unterbrecher (laut Schema EVA
EVAExtravehicular Activity). (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Kontrolle …
Young: Okay.
Die Konfiguration der Unterbrecher steht auf den Seiten SUR 1-4 und SUR 1-5 der Checkliste für den Aufenthalt auf der Mondoberfläche (Apollo 16 LM Lunar Surface Checklist).
Duke: Nur noch ein paar Minuten (bis zur Kabinendekompression).
Young: EV‑Handschuhe anziehen (Stichwortkarte/SUR 2-9). (lange Pause) Okay, meine Unterbrecherkonfiguration stimmt.
Duke: Okay, meine auch.
Young: Könnt ihr alles hören, Houston?
England: (irrt sich bei der Identifikation) Sicher, Charlie. Wir können euch gut folgen.
Young: Hier spricht John. (Lachen) (Pause) Das sind deine.
Wegen der defekten Richtantenne muss über die hintere omnidirektionale S‑Band‑Antenne am LM
LMLunar Module gesendet werden. Deshalb ist der Empfang auf der Erde mehr oder weniger beeinträchtig, je nach Größe der zur Verfügung stehenden Antenne. Verwechslungen sind also leicht möglich.
Duke: Ja. Ich habe nicht mehr daran gedacht, dass meine Überhandschuhe da hinten liegen. (Pause)
Man kann hören, wie Charlie sich anstrengt, um die Handschuhe zu erreichen.
Die Überhandschuhe sollen die EV‑Handschuhe schützen, vor allem bei der Arbeit mit dem Bohrer. Zusätzlich zum abrasiven Mondstaub verursachen die scharfkantigen Wendeln der Bohrersegmente für die HFE
HFEHeat Flow Experiment‑Sonden und die tiefe Kernprobe einen besonders starken Verschleiß.
Duke: Einen hab ich. (lange Pause) Irgendwas ist irgendwo rausgefallen. (Pause)
Charlie befürchtet, dass einer der Überhandschuhe auf den Boden gefallen ist.
Duke: Es wäre schwierig gewesen, den Handschuh aufzuheben. Sehr schwierig. Denn es war wirklich eng in der Kabine.
Young: Okay. Ich habe die Handschuhe an und (den Verschluss) gesichert, Charlie.
Duke: Okay. Ich habe noch nicht einmal angefangen. Warte. (Pause) Siehst du vielleicht einen der Überhandschuhe irgendwo da unten?
Young: Nein, Charlie.
Duke: Irgendwo auf dem Boden?
Young: Nein, ich sehe keinen.
Duke: Aha! Hier ist er. (Pause) Konnte nur auf dem Boden liegen oder im Handschuh stecken.
Anscheinend hat Charlie den vermissten Überhandschuh im Inneren des entsprechenden EV‑Handschuhs gefunden.
Duke: Okay, du bist ein flinker Bursche. Der Flash Gordon mit den … beim Anziehen der Handschuhe.
Young: Denk dran, die Verschlüsse zu sichern.
Duke: (will einen Handschuh anziehen) Aahhhhh! Ich komme kaum rein mit meinen Fingern.
Young: Ich helfe dir, Charlie.
Duke: Bei dem versuche ich es selbst. Du kannst den anderen übernehmen. Okay, jetzt drücken. Kannst du den drücken? (Pause) Upps. (Pause). Wart mal, John. Wir müssen … Okay, du drückst oben und ich drücke unten.
Young: Okay.
Duke: Jetzt.
Young: Ich drücke. (Pause) Okay, gesichert. (Pause)
Duke: Ich bin einigermaßen angepisst (wegen der Handschuh‑Probleme). (lange Pause) Okay. (Pause) Ich glaube, wir sind fertig.
Young: (nicht zu verstehen) geschafft, Charlie.
Duke: Eine Riesenhilfe, John. Vielen Dank. (Pause)
Young: Nun die Dichtheitsprüfung.
Hier ist John etwas voreilig, denn einige Punkte sind noch offen. Aber Charlie hat die Stichwortkarte im Auge.
Duke: Okay. Nicht so schnell. (Pause) Meine Uhr sitzt etwas locker, aber es geht noch. Okay. Verschlüsse am Handgelenk – Gesichert, Handschuhe (4) – Angepasst. Falls PGA
PGAPressure Garment Assembly zu eng wird, PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2 – Auf und Zu. Kontrolle: PLSS‑Verteilerventil auf MIN
MINMinimum. Deins ist eingestellt. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Young: Ja.
Beide trugen Armbanduhren, die mit einem langen Klettband um die Handschuhmanschette gebunden wurden.
Mithilfe des Verteilerventils am PLSS
PLSSPortable Life Support System regulierten die Astronauten den Anteil des Kühlwassers im Wärmetransportkreislauf, das den Wärmetauscher des Sublimationskühlers passierte, bevor es wieder durch die LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment floss. Es gab drei Einstellungen:
Dieses System konnte durchschnittlich 1600 BTU
BTUBritish Thermal Units (1,69 MJ
MJMegajoule) Körperwärme pro Stunde abführen, bei maximal 2000 BTU
BTUBritish Thermal Units (2,11 MJ
MJMegajoule). Das Verteilerventil wurde jedoch nur selten auf maximale Kühlung gestellt und wenn, dann höchstens für einige Sekunden.
Duke: Überprüf meins.
Young: Dreh dich. (Pause) Steht auf MIN
MINMinimum, Charlie.
Duke: Okay. Okay, Pumpen – An.
Young: Ja. PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Pumpe – An ([Schalter nach] Rechts). (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Duke: Meine läuft. (RCU‑Ansicht)
Young: Okay. (Pause) Meine auch. Druckregler A&B auf Aussteigen. (Stichwortkarte/SUR 2-9)
Duke: Okay. Weiter. (ECS – Sauerstoffversorgung)
Young: Hey, schön kühl.
Duke: Obwohl mir nicht klar ist, woher die Kühlung kommen sollte.
Young: Einfach, indem das Wasser zirkuliert.
Duke: Ja, vermutlich. Lies weiter.
Nach dem Einschalten der Pumpe bietet schon die Wasserzirkulation zwischen LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment und PLSS
PLSSPortable Life Support System eine gewisse Kühlung, auch ohne dass der Sublimationskühler arbeitet.
Young: Okay. Druckregler A&B auf Aussteigen.
Duke: Ist gestellt.
Als Nächstes erfolgt die Dichtheitsprüfung (Stichwortkarte/SUR 2-10).
Duke:Das Vorbereiten der Ausrüstung, das Anlegen des PLSS
PLSSPortable Life Support System und die Tests liefen hervorragend. Alles wie erwartet. Wir folgten Schritt für Schritt der Checkliste und hatten generell das Gefühl, innerhalb des Zeitplans zu sein.
Young:Ja, es kam uns nie so vor, als ob wir zurückliegen.
Duke:Obwohl wir nicht auf die Uhr sehen konnten.
Young:Wir wollten uns eigentlich an der Missionsuhr orientieren und hatten die Dauer der einzelnen Abschnitte ermittelt. Wenn also für einen Abschnitt meinetwegen vorgesehen waren, konnten wir danach ungefähr sagen, wo wir im Zeitplan standen. Daher mussten wir nicht ständig in der Überwachungszentrale (MOCR
MOCRMission Operations Control Room) nachfragen, und dort brauchte uns niemand antreiben oder bremsen. Es war auch nicht nötig, (wegen Irrtümern) irgendetwas zu wiederholen.
Man kann davon ausgehen, dass ungefähr bei mit dem Abschnitt Vorbereiten der Ausrüstung für EVA-1
EVAExtravehicular Activity () begonnen wurde (Stichwortkarte/SUR 2-5). Bis zur Dichtheitsprüfung sollte es und dauern, doch John und Charlie erreichten den Abschnitt bereits nach und .
Young: Okay. PLSS
PLSSPortable Life Support System‑O2 – Auf. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay. (lange Pause)
Der kleine Hebel für das Sauerstoffventil, der mittlere von drei Ventilhebeln rechts unten an der vorderen Ecke des PLSS
PLSSPortable Life Support System, ist in der beengten Kabine schwer zu erreichen. Um sie beim Ertasten besser unterscheiden zu können, haben die Hebel verschiedene Spitzen.
Young:Manchmal konnten Charlie und ich den Ventilhebel am PLSS
PLSSPortable Life Support System erreichen und manchmal nicht. Ich weiß nicht, warum. Meistens halfen wir uns gegenseitig beim Öffnen und Schließen des Sauerstoffventils.
Audiodatei (, MP3-Format, 1,4 MB) Beginnt bei .
Young: Okay. Warnanzeige Druck – Leer bei 3︱1 bis 3︱4 (3,1–3,4 psid ⬦ 0,214–0,234 bar). (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Könnte ich meine nur sehen. (Pause)
Ich bin nicht vollkommen sicher, die vorangegangene Zeile korrekt verstanden zu haben. Jedoch sind die kleinen, tief liegenden Warnanzeigefenster oben auf der RCU
RCURemote Control Unit gewiss schwer erkennbar.
Young: So ist es.
Duke: Okay. Druck steigt. (Pause) Okay, ich sehe die … (Pause) … O2‑Warnanzeige (RCU‑Ansicht). (Pause) (nicht zu verstehen)
Young: Und die Warnanzeige für Druck. Warnanzeige Druck – Leer bei 3︱1 bis 3︱4, Charlie.
Duke: Okay. Was ist mit der O2‑Warnung? Was steht dort?
Young: Nichts. Warte. Dort steht: Warnanzeige O2 – Leer bei Anzugdruckmesser 3︱7 bis 4︱0 (3,7–4,0 psig ⬦ 0,255–0,276 bar). (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay. (Pause)
Young: Ja, ein großartiger Tag.
Duke: Ja.
Young: Warnanzeige Druck verschwunden bei 3︱2 (3,2 psid ⬦ 0,221 bar). (Druckmesser, RCU‑Ansicht)
Duke: Okay. Mein Zeiger bewegt sich nach oben.
Young: Okay. (Pause)
Duke: Steht bei 3 (psig ⬦ 0,207 bar). (Druckmesser)
Young: Okay, mein Anzug regelt den Druck auf 3︱5 (3,5 psig ⬦ 241 bar).
Duke: Meine Warnanzeige (für Druck) ist bei 3︱2 (3,2 psid ⬦ 221 bar) verschwunden. (Pause) Funktioniert ausgezeichnet. Druck steig auf …
Young: Okay, Charlie. Prüfen wir die Dichtheit.
John und Charlie schließen jetzt ihre Sauerstoffventile (Stichwortkarte/SUR 2-10) und beobachten lang den Druckmesser am Anzug. Aufgrund minimaler Undichtigkeiten, durch Auffüllen der letzten Winkel und Falten im Anzugfutter sowie Veratmung des Sauerstoffs wird sich der Druck etwas verringern, normalerweise um etwa 0,2 psi (0,014 bar). Der Verlust muss allerdings unter 0,3 psi (0,021 bar) bleiben.
Duke: Ich schließe deins.
Young: Mal sehen, ob ich selbst rankomme. Hab es.
Duke: Das falsche Ventil erwischt.
Young: Wer? Ich?
Duke: Nein. Ich.
Young: Okay, dann beginnt jetzt die Minute. Houston, könnt ihr uns Bescheid sagen, wenn die Minute um ist?
England: Verstanden. Ich habe die Uhr gestartet, als du sagtest, dass es geschlossen ist.
Young: Okay.
Duke: Okay, meins ist geschlossen.
Young: Charlies ist geschlossen. (lange Pause)
Duke: Mensch, John, mein Anzug ist prall wie ein Ballon.
Young: Ja, Mann. Meiner verliert etwa … Ist etwas gesunken. (Pause) Begann bei 3︱8︱2 (3,82 psig ⬦ 0,263 bar) und ist jetzt runter auf 3︱7︱2 (3,72 psig ⬦ 0,256 bar).
Duke: Meiner hat auch ungefähr ein Zehntel verloren. (leise zu sich selbst) Mann, eine Wohltat. (zu John) Die Stelle am Bein drückt nicht mehr, John. …
Young: Schön.
Duke: … Im aufgepumpten Anzug. (Pause)
Steht der Anzug nicht unter Druck, hängt er direkt auf den Schultern und liegt enger am Körper an. So kann es trotz der geringen Schwerkraft passieren, dass die eine oder andere Stelle unangenehm drückt.
Young: Hey, wann ist die Minute um, Tony?
England: Okay, die Minute ist jetzt um.
Duke: (zu John, noch bevor er Tony hört) Dauert eine Weile.
Young: Okay. Ich bin runter auf 3︱7 (3,7 psig ⬦ 0,255 bar).
Duke: Okay. Bei mir sind es anderthalb (Zehntel psig Verlust), Tony.
England: Bitte wiederholen, Charlie.
Young: PLSS‑O2 – Auf (Stichwortkarte/SUR 2-10). (hört Tony und antwortet für Charlie) Komma︱1︱5 (0,15 psig ⬦ 0,01 bar). Richtig, Charlie?
Duke: Ja. (Pause) Lass mich deins öffnen, John.
Young: Okay, (nicht zu verstehen) nicht mehr. (Pause)
Duke: Müsste geöffnet sein. Lehn dich etwas zurück …
Young: Ist nicht auf.
Duke: Bitte?
Young: Ist noch nicht auf. (Pause)
Duke: Ich dachte, es wäre offen, aber John meinte, das Ventil sei noch geschlossen. Ich weiß nicht mehr, woran man merkte, ob das Ventil geöffnet ist oder nicht. Vermutlich am strömenden Sauerstoff.
Jones: Das konnten Sie auch durch die Snoopy-Kappe am Hinterkopf spüren?
Duke: Ja, ein wenig. Spürbarer war jedoch die leichte Brise im Gesicht.
Duke: So. Jetzt aber. Okay, öffne meins.
England: Okay, Orion. Wir geben die Erlaubnis zur Kabinendekompression. (Pause)
Duke: Verstanden. Erlaubnis zur Kabinendekompression (Stichwortkarte/SUR 2-10). (Pause)
Young: Dein Ventil ist auf, Charlie.
Duke: Okay. (Pause) Okay, lies vor.
Charlie muss sich zu seinem Unterbrecherpaneel umdrehen und man hört, wie er sich dabei anstrengt.
Young: Okay. …
Duke: (nicht zu verstehen)
Young: … Unterbrecher ECS
ECSEnvironmental Control System: Wiederherstellung Kabinendruck auf Offen. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay. (Paneel 16)
Young: Den Unterbrecher COMM
COMMCommunications ▷ TV
TVTelevision brauchen wir wohl nicht zu schließen. (Stichwortkarte/SUR 2-10, Paneel 16)
Duke: Nein. Stimmt.
Young: Okay, Ventil Wiederherstellung Kabinendruck auf Geschlossen. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay, weiter. (ECS – Sauerstoffversorgung)
Young: Oberes oder vorderes Dekompressionsventil – Offen, und AUTO
AUTOAutomatic bei 3½ (3,5 psia ⬦ 0,24 bar). (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay. Ich nehme dieses (das obere Kabinendekompressionsventil).
Young: Okay. (Pause) Ist es offen, Charlie?
Duke: Noch nicht. Zuerst muss ich diesen …
Die vorangegangenen Besatzungen öffneten für die Kabinendekompression das Ventil in der vorderen Luke. Dafür musste der LMP
LMPLunar Module Pilot so weit hinten wie möglich in seiner Ecke stehen und sich zum Ventilgriff nach unten beugen, was im aufgepumpten steifen Anzug nicht einfach war. Charlie macht es hier anders. Er dreht sich um, hebt nur den linken Arm und kann so das Ventil in der oberen Luke öffnen. Wie bei Apollo 16 wurde auch bei Apollo 17 ausschließlich das obere Ventil geöffnet, um den Druck in der Kabine auf null zu senken.
Jones: Gene und Jack, bei Apollo 17, mussten ziemlich aufpassen, wenn sie ihre Position ändern wollten. Weil Gene größer ist, war er derjenige, der nach oben griff und das Dekompressionsventil öffnete. Als er dafür den rechten Arm hob, kam sein PLSS
PLSSPortable Life Support System gefährlich nah am Unterbrecherpaneel vorbei. Wissen Sie noch, wie Sie es gemacht haben?
Duke: Ich übernahm das für John. Als Linkshänder fiel es mir leichter, und ich erinnere mich, dass dieses Ventil direkt über uns war. Problemlos zu erreichen. Ich streckte den Arm aus und hatte die Hand am Griff. Kann sein, dass ich mich auf die Zehenspitzen stellen musste.
Jones: Mehr oder weniger nach innen gewandt, denke ich.
Duke: Richtig. Ja. Nach innen und 45 Grad nach rechts (Blick in die linke vordere Ecke), damit ich den Arm heben konnte.
Jones: Am Ventil gab es einen kleinen Sicherungsstift. Musste der nicht zuerst rausgezogen werden?
Duke: Darum geht es hier vielleicht.
Jones: Mir fällt allerdings keine Situation ein, in der ausdrücklich davon gesprochen wurde, dass man als Erstes den Stift ziehen muss.
Duke: Genau diesen Stift meine ich wahrscheinlich (bei ).
Duke:Wir öffneten das obere Ventil. Im Training war es unglaublich schwer zu erreichen, doch unter 1/6g‑Bedingungen hob man einfach den Arm. Ich bin mit allen Verfahren bestens vertraut gewesen. Das ständige Abhaken machte sich wirklich bezahlt.
Piloten müssen in regelmäßigen Abständen die korrekten Verfahren und verschiedene Flugmanöver trainieren, um ihr Leistungsniveau zu halten. Nach jedem dieser Trainingsflüge wird in einem Protokoll vermerkt, an welchem Tag ein Pilot welche Verfahren und Manöver absolvierte. Die entsprechenden Kästchen auf dem Formblatt werden abgehakt.
Young: Okay.
Duke: Ist offen (Ventilstellung).
Young: Okay. Sind bei 4½ – 4 – 3½ (psia ⬦ 0,241 bar). Jetzt.
Duke: Okay. Geschlossen (Ventilstellung).
Laut Checkliste sollte das Dekompressionsventil, welches gleichzeitig als Überdruckventil dient, auf Automatisch gestellt werden, sobald der Kabinendruck auf 3,5 psia (0,241 bar) gesunken ist (Stichwortkarte/SUR 2-10). In dieser Stellung öffnet sich das Ventil allerdings erst selbstständig bei einem Kabinendruck von 5,4 psia (0,372 bar). Daher spielt es unter den gegebenen Umständen keine Rolle, ob das Ventil auf Automatisch oder Geschlossen steht.
Während der Kabinendruck sinkt, steigt der relative Druck im Anzug. Wieder beobachten die Astronauten ihre Druckmesser, um sich zu vergewissern, dass der Druck auf über 4,6 psig (0,317 bar) angestiegen ist und weiter langsam sinkt (Stichwortkarte/SUR 2-10). Auch der Anzug besitzt ein Überdruckventil. Dieses öffnet sich bei 5,0 psig (0,345 bar).
Young: Okay. Kabinendruck ist bei 3½ (psia ⬦ 0,241 bar), LM
LMLunar Module‑Anzugkreislauf Überdruckventil hat sich bei 4,3 (psia ⬦ 0,296 bar) geschlossen. Das stimmt. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay, mein Druckmesser zeigt 5 (psia ⬦ 0,345 bar). (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Young: Meiner zeigt …
Duke: Ja.
Young: … 4︱9 (4,9 psig ⬦ 0,338 bar) …
Duke: Okay.
Young: … und langsam sinkenden Druck. Okay. (Pause) Okay. Die Uhr starten. Dann kannst du das Dekompressionsventil öffnen, Charlie. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Okay. Wir sind so weit?
Young: Ja.
Nachdem die Stoppuhren ihrer Armbanduhren gestartet wurden, öffnet Charlie das Dekompressionsventil endgültig und die EVA
EVAExtravehicular Activity beginnt. Beide tragen eine Omega Speedmaster Professional, die mit einem langen Klettband um die Handschuhmanschette gebunden ist. Die Stoppuhrfunktion ist hilfreich, um die tatsächlich vergangene Zeit mit Angaben in den Manschetten‑Checklisten zu vergleichen.
Jones: Nutzten Sie die Stoppuhrfunktion oder stellten Sie die Uhr zum Beispiel auf ?
Duke: Wir starteten einfach die Stoppuhr.
Jones: War das mit Handschuhen nicht schwierig?
Duke: Nein. Die Omega hatte oben einen kleinen Knopf … Aufziehen wäre schwierig gewesen. Für die Stoppuhr brauchte man nur den Knopf zu drücken.
AS16-117-18826, entstanden während EVA-3
EVAExtravehicular Activity, zeigt John mit der Harke bei Station 10′. Er trägt seine Uhr am rechten Handgelenk (Ausschnitt von AS16-117-18826). Angezeigt wird , die Zeit in Houston. Weitere Einzelheiten sind im Kommentar nach zu lesen.
Jones: Gene sagte, dass er (am Ärmel) einen Spiegel trug …
Duke: Ja. Wir auch.
Jones: Zu welchem Zweck?
Duke: Um in dunkle Bereiche zu leuchten und Checklisten oder Schilder zu lesen, die aus irgendeinem Grund schwer erkennbar waren. Hinweisschilder oder Markierungen an aufgestellten Experimenten, die zu tief lagen, um sich nach unten zu beugen.
Jones: Nutzten Sie den Spiegel auch beim Blick auf die RCU
RCURemote Control Unit?
Duke: Nein. Die Anzeigen befanden sich alle auf der Oberseite.
Jones: Und um die Anschlüsse zu kontrollieren?
Duke: Durchaus möglich. Der Spiegel war für vieles zu gebrauchen. An bestimmte Situationen kann ich mich aber nicht mehr erinnern.
Eine Suche in den Inventarverzeichnissen ergab, dass die kleinen Spiegel für das Handgelenk nur bei Apollo 16 und Apollo 17 zur Ausrüstung gehörten. Der Grund für die Ergänzung könnte eine Bemerkung bei Apollo 15 gewesen sein. Als Dave Scott die Luke geöffnet hatte und irgendwo hängen blieb, sagte er: … Ich könnte jetzt einen Spiegel gebrauchen. …
(Apollo 15 – ). Weitere Einzelheiten sind im Journal von Apollo 17 bei 163:19:53 zu lesen.
Duke: Okay. Na dann. Ist offen (Ventilstellung). So. (lange Pause) Okay. Warnton – An und Warnanzeige H2O – A? (Stichwortkarte/SUR 2-10, RCU‑Ansicht)
Young: Ja.
Weil der Sublimationskühler nur im Vakuum funktioniert, muss das Ventil für die Wasserversorgung geschlossen bleiben, bis die Luke geöffnet wurde. Aufgrund des weiter sinkenden Kabinendrucks erscheint deshalb wie erwartet die H2O‑Warnanzeige. Was zudem bestätigt, dass mit dem Leitungsdrucksensor alles in Ordnung ist.
Duke: Bei mir auch. (Pause) Okay. Druck ist bei 1, Houston.
England: Bitte wiederholen, Charlie.
Duke: Kabinendruck ist runter auf 1 (psia ⬦ 0,069 bar).
England: Verstanden. Notiert. (Pause)
Young: Okay. nachdem wir damit angefangen haben, sollte sich die vordere Luke öffnen lassen. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Duke: Nun, wir sind jetzt bei fünf Zehnteln, vier Zehnteln (0,4 psia ⬦ 0,028 bar).
Young: Stellst du das Ventil wieder auf AUTO
AUTOAutomatic bevor wir aussteigen, Charlie?
Duke: Nein.
Young: (nicht zu verstehen)
Duke: Was steht da? (Pause) Nichts weiter, also Nein.
Nach dem Eintrag Oberes oder vorderes Dekompressionsventil – Offen folgt keine Anweisung, das Ventil auf Automatisch zu stellen (Stichwortkarte/SUR 2-10).
Young: Ja. Dann denk dran.
Duke: Falls die Tür zufällt und wir ein Leck haben, wären wir in Schwierigkeiten.
Young: Das ist wahr.
England: Nein, eins müsst ihr offen lassen.
Duke: Ja, machen wir. Das obere steht auf Offen (Ventilstellung).
Sollte sich die Lukentür von selbst schließen und beide Dekompressionsventile stehen auf AUTO
AUTOAutomatic oder Geschlossen, würde schon ein kleines Leck im Sauerstoffversorgungssystem den Kabinendruck so weit ansteigen lassen, dass die Luke nicht mehr ohne Aufwand geöffnet werden kann. Zwar ist das vordere Dekompressionsventil auch von außen zugänglich, doch es dauert eine gewisse Zeit, bis der Sauerstoff vollständig entwichen ist. Was unter normalen Umständen sicher kein Problem wäre, hat im Notfall womöglich katastrophale Konsequenzen. Bei einer ernsthaften Beschädigung am Raumanzug beispielsweise geht es um Sekunden.
Duke: Okay, John. Jetzt sind es zwei Zehntel (0,2 psia ⬦ 0,014 bar). Du solltest die Tür öffnen können. (Pause) Sie kommt.
John muss so weit hinten wie möglich in seiner Ecke stehen und sich zum Griff der Lukenverriegelung nach unten beugen.
Young: Aber sie öffnet sich nicht.
Duke: Der Riegel ist unten.
Young: (angestrengt) Ich weiß. (Pause)
Duke: Du hast es.
Young: (etwas außer Atem) Ja, Mann.
Duke: Die Luke ist offen, Houston. Warte, warte. Okay, hab sie. Man sieht wie die Luft … das Zeug rausgeblasen wird.
Young: Ja.
Duke: John öffnete die Luke. So hatten wir es trainiert. Er öffnete sie und ich zog sie dann bis an meine Füße. Man konnte sehen, wie Staub und andere Partikel aus der Öffnung flogen. Das beschreibe ich hier. Obwohl wir dachten, der Kabinendruck wäre auf null, herrschte kein Vakuum und es wurde noch einiges rausgeblasen.
Mattingly:Kam viel aus der Luke? So wie bei uns (als die Luken zwischen CM
CMCommand Module und LM
LMLunar Module geöffnet wurden)?
Duke:Nein, nur etwas Staub, mehr nicht. Wir öffneten für die Kabinendekompression das obere Ventil und ließen es dann einfach offen. Ich habe nichts in die Richtung (nach oben zur Ventilöffnung) fliegen sehen. Das LM
LMLunar Module war extrem sauber. Du erinnerst dich, wie viele Schrauben, Unterlegscheiben und so weiter im Kommandomodul (CM
CMCommand Module) herumschwebten. Im LM
LMLunar Module fanden wir insgesamt vielleicht fünf.
Young:Das LM
LMLunar Module war extrem sauber bis nach der ersten EVA
EVAExtravehicular Activity. Von da an war es ziemlich dreckig.
Duke: Okay. (Pause) Okay, Vordere Luke – Auf, PLSS
PLSSPortable Life Support System … – Auf. Vordere Luke halb öffnen. Haben wir.
Young: Ja.
John und Charlie beginnen mit dem Abschnitt Letzte Vorbereitungen für den Ausstieg (Stichwortkarte/SUR 2-10).
Duke: Hauptwasserventil – Auf. (Stichwortkarte/SUR 2-10)
Young: Okay, öffne bitte mein Wasserventil.
Duke: Okay. Moment. (Pause) Kannst du etwas zurück?
Charlie will das Ventil für die Wasserversorgung an Johns PLSS
PLSSPortable Life Support System öffnen. Der kleine Hebel für dieses Ventil ist von allen am schwersten zu erreichen, erst recht bei einem deutlich höheren Anzugdruck als die normalen 3,8 psi (0,262 bar). Um sie beim Ertasten besser unterscheiden zu können, haben die Ventilhebel verschiedene Spitzen.
Young: Ja. (Pause) Kommst du ran?
Duke: Nein. (Pause) Da ist es. Okay, ist auf.
Young: Ich kann deins öffnen.
Duke: Okay, warte.
Young: Wahrscheinlich kommst du an deins ebenso wenig heran, Charlie.
Duke: Hab es.
Young: Dein Wasserventil ist auf? (Pause)
Duke: Ja. Glaube schon. Prüf es.
Young: Okay.
Duke: (stöhnt) Aahh!
Young: Dreh dich, Charlie.
Duke: Okay, warte kurz.
Young: Was willst du?
Duke: Ich versuche, mich zu drehen! Du stehst vor mir. Okay, so müsste es gehen. (lange Pause)
Young:Und wie von allen berichtet, kann man eigentlich nur noch aussteigen, sobald die Ausrüstung angelegt ist. Für etwas anderes ist schlichtweg kein Platz mehr.
Duke: In der Situation haben wir uns beide ständig angerempelt. Man hört, dass wir ein wenig genervt sind.
Jones: Die Kabine bot in etwa den Platz einer Besenkammer, soviel ich weiß. Grund war das begrenzte Ladevolumen der Saturn V, nicht wahr?
Duke: Ich erinnere mich nicht mehr daran, nach welchen Vorgaben das Landemodul konstruiert wurde. Ich glaube nicht, dass die Saturn eine besonders große Rolle spielte. In erster Linie ging es um das Gewicht. Sicher, das LM
LMLunar Module musste in den Adapter (SLA
SLASpacecraft-LM adapter) passen. Doch der wichtigere Faktor war das maximale Gewicht bei der Landung.
Jones: Und Volumen kostete etwas.
Duke: Ja. Also akzeptierten wir die Bedingungen und stellten uns darauf ein. Dieses erste Mal war am schwierigsten, danach kamen wir besser zurecht.
David Harland verweist auf Angle of Attack ○ Harrison Storms and the Race to the Moon von Mike Gray, . Ein Abschnitt ab Seite 166 behandelt, welchen Einfluss die Abmessungen der Saturn V auf die Abmessungen von CSM
CSMCommand and Service Module und LM
LMLunar Module hatten.
Jones: Könnte man sagen, die Kabinengröße war gerade noch ausreichend?
Duke: Sie hätte auf keinen Fall kleiner sein dürfen. So möchte ich es ausdrücken. Ja.
Jones: Ein wenig größer hätte die Sache erleichtert.
Duke: Ja. Oder man hätte für die Ventilhebel am PLSS eine günstigere Stelle gefunden. Dann wäre es einfacher gewesen. Man bekam den Arm nur schwer nach hinten. Eine bessere Konstruktion … Nein, ich will hier nicht von schlechter Konstruktion reden. Das PLSS
PLSSPortable Life Support System funktionierte hervorragend. Aber in der engen Kabine waren diese kleinen Hebel nicht so leicht zu erreichen.
Jones: Waren die Ventilhebel zu erreichen, wenn Sie im Fahrzeug (LRV
LRVLunar Roving Vehicle) saßen?
Duke: Sogar leichter. Vor allem an den Hebel für das Verteilerventil mit seinen drei Einstellungen – MIN
MINMinimum, MAX
MAXMaximum und Medium (INT
INTIntermediate) – ist man gut herangekommen. Das war auch so ziemlich der einzige, den wir öfter verstellten. Einmal musste ich das Ventil für AUX‑Wasser öffnen, während der ersten EVA
EVAExtravehicular Activity, glaube ich. Ja, draußen hatte ich offenbar keine Schwierigkeiten.
Duke: Ich denke, das (H2O‑)Ventil ist auf, John. (Pause)
Young: … Charlies … auf dein Zeichen. Okay, ist auf, Charlie.
Duke: Wenn du dich zur Seite drehst, John, glaube ich …
Young: Ich könnte mich zur Seite drehen, wenn ich nur halb so groß wäre.
Duke: Okay. (nicht zu verstehen) Aber du musst dich zur Seite drehen, um rauszukommen.
Young: Ich weiß.
Duke: Okay, warten wir darauf, dass der Wasserdruck steigt (Stichwortkarte/SUR 2-10). (Pause)
Der Sublimationskühler des PLSS
PLSSPortable Life Support System ist ein Verbund von systematisch gestapelten flachen Wärmetauschern und Kühlkörpern. In die Kühlkörper fließt Wasser, das durch poröse, zum Weltraum offene Deckplatten aus gesintertem Nickel sickert, sich im Vakuum ausdehnt und dabei gefriert. Die wachsende Eisschicht dient der Kühlung, aber auch als Barriere für das zugeführte Wasser aus dem unter Druck stehenden Tank im PLSS
PLSSPortable Life Support System. Das im Wärmetransportkreislauf von der LCG
LCGLiquid‑Cooled Garment kommende warme Wassser passiert teilweise oder vollständig die Wärmetauscher, wo es gekühlt wird, während die abgegebene Wärme für die Sublimation des Eises zu Wasserdampf sorgt. Deshalb muss eine kontinuierliche Wasserversorgung den Verlust ausgleichen, um die Eisschicht zu erhalten. nach dem Öffnen des Ventils ist ausreichend Eis für eine effektive Kühlung entstanden. Ein Sensor registriert den Druck in der Wasserleitung vom PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Tank zum Kühler, meldet die Werte per Telemetrie der Überwachungszentrale (MOCR
MOCRMission Operations Control Room) und lässt die H2O‑Warnanzeige auf der RCU
RCURemote Control Unit verschwinden, sobald der durch die Eisbildung steigende Druck einen bestimmten Wert überschreitet. Die insgesamt zur Verfügung stehende Wassermenge sowie die Verbrauchsrate gehören mit zu den bestimmenden Faktoren für die Dauer einer EVA
EVAExtravehicular Activity.
England: Aber wir empfangen hier keine Telemetrie.
Um Strom zu sparen, verzichtete man auf die hohe Bitrate (HBR
HBRHigh Bit-Rate), und bei niedriger Bitrate (LBR
LBRLow Bit-Rate) wurden keine PLSS
PLSSPortable Life Support System‑Telemetriedaten übertragen.
Jones: Wenn ich es richtig verstehe, wollten Sie Strom sparen und blieben deshalb auf niedriger Bitrate (LBR
LBRLow Bit-Rate). Dass man in Houston keine Telemetriedaten empfing, lag demnach hauptsächlich an der Sendeleistung. Das PLSS
PLSSPortable Life Support System sendete, doch der LM
LMLunar Module‑Sender bekam zu wenig Strom, um die Daten übertragen zu können.
Duke: Anscheinend. Genau weiß ich es nicht mehr. Aber als wir draußen waren und die LCRU
LCRULunar Communications Relay Unit eingerichtet hatten, empfingen sie alles.
Duke: (bevor er Tony hört) Houston, Sech… vielmehr Orion. (hört Tony und antwortet) Ach ja. (Pause)
Young: Lass dein Schutzvisier unten, Charlie.
Das innere Schutzvisier der Visiereinheit (LEVA
LEVALunar Extravehicular Visor Assembly) soll den Helm vor Stößen und Mikrometeoriten schützen. Zusätzlich dient es als Filter für ultraviolettes Licht.
Duke: (an Houston) Hey, wie lange dauert es, bis das Wasser … bis die Kühlung einsetzt? (Pause)
Young: .
England: Etwa .
Duke: (zu John bevor Tony im LM
LMLunar Module zu hören ist) , ja?
Young: (zu Charlie bevor Tony im LM
LMLunar Module zu hören ist) Ja. (lange Pause)
Young: Ich soll den Müllsack rauswerfen, Charlie?
Duke: Den bekommst du von mir. Okay?
Young: Ich glaube nicht, dass wir den Sack an uns vorbeikriegen.
Der Müllsack liegt höchstwahrscheinlich auf der Triebwerksabdeckung, da John und Charlie in ihren unter Druck stehenden Anzügen und mit PLSS
PLSSPortable Life Support System auf dem Rücken den gesamten vorderen Kabinenteil beanspruchen. Den Sack durch die Luke zu bugsieren, ist momentan so gut wie unmöglich.
Im folgenden Abschnitt der Nachbesprechung (Technical Crew Debriefing) redet John zwar von der zweiten Entsorgung
, meint aber vermutlich diese erste Entsorgung, die aufgrund der verspäteten Landung nach der ersten Ruhepause erfolgt. Ursprünglich war nach der ersten Ruhepause die zweite Entsorgung vorgesehen. Durch das intensive Training hat John die Abläufe wohl so verinnerlicht, dass ihm diese kleine Verwechslung passierte.
Young:Für die zweite Entsorgung verwendeten wir den BSLSS
BSLSSBuddy Secondary Life-Support System‑Beutel. Im Training hatte der Beutel immer ausgereicht. Leider rechnete niemand mit einer verspäteten Landung und dem zusätzlich anfallenden Müll nach einem Abendessen, dem Zurechtmachen am nächsten Morgen und einem Frühstück. Wir schafften es kaum, die vielen leeren Verpackungen reinzustopfen. Um den Beutel zu verschließen, haben wir ihn am Ende mit Klebeband umwickelt. Die Aktion erforderte aber keinen großen Aufwand. Außerdem blieb uns dadurch ein Müllsack, um darauf zu stehen (sodass der Kabinenboden nicht allzu dreckig wurde). Meiner Meinung nach eignet sich der BSLSS
BSLSSBuddy Secondary Life-Support System‑Beutel nur mäßig als Müllbeutel. Für unsere zweite Entsorgung war er jedenfalls zu klein.
Im BSLSS
BSLSSBuddy Secondary Life-Support System‑Beutel war bis nach der Landung die Tasche verstaut, die das BSLSS
BSLSSBuddy Secondary Life-Support System enthält.
Duke: Okay. In Ordnung. Du kannst nicht weiter zurück in deine Ecke? (Pause) Nein, seitwärts, wie ich. Du kommst nicht raus, ohne dich vorher zu drehen. Ja, besser.
Young: Okay, aber weiter komme ich nicht.
Zum Aussteigen muss John sich zunächst dem linken hinteren Kabinenbereich zuwenden, sodass er die PLSS‑Nachfüllstation vor sich hat. Dann geht er auf die Knie und rutscht etwas nach links, bis Unterschenkel und Füße sich gerade ausgerichtet vor der Luke befinden. Schließlich kriecht John langsam rückwärts unter dem DSKY
DSKYDisplay and Keyboard hindurch nach draußen.
Duke: (nicht zu verstehen), anders geht es nicht. Okay, du steigst aus und ich kümmere mich um … (Pause) Ich habe immer noch die (H2O‑)Warnanzeige – A. Du auch. (RCU‑Ansicht) (Pause) Okay, deine ist verschwunden. Meine ebenfalls. (bittet John um eine Kontrolle) Ist meine verschwunden?
Young: Keine Warnanzeigen bei dir, Charlie.
Duke: Okay, Houston, die H2O‑Warnanzeigen sind weg.
England: Okay. Ist notiert. (Pause)
Young: (zu Tony) Können wir auf Mittlere Kühlung gehen, um zu sehen, ob es funktioniert? (Pause) (zu sich selbst) Funktioniert. (Pause)
Duke: Houston. Können wir die mittlere Kühlstufe einstellen?
England: Ja. Ist in Ordnung. (Pause)
Duke: Ich merke die Kühlung.
Young: Ich auch.
Duke: Okay, wir sind ber… Okay, Houston. Lasst ihr uns aussteigen? Wir sind bereit.
Young: Ja. (Pause)
England: Okay. Auf geht’s.
Duke: Okay, dann steig aus, John.